Rettungsleitstelle gibt Entwarnung

Schnelle Hilfe trotz Baustelle?

Urberach - Sind Notarzt und Rettungsdienst schnell genug in Rödermark, wenn die B 486 ab April bei Langen gesperrt ist? Hanno Wirth aus Urberach sorgt sich um die notfallmedizinische Versorgung während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis Ende 2018 dauern.

Seine Befürchtung: Weder Rettungswagen noch Notarzt, die am Langener Krankenhaus stationiert sind, können die vorgegebenen Hilfsfristen von 10 beziehungsweise 15 Minuten einhalten. Denn die Umleitungen zwingen die Helfer zu langen Umwegen. Dazu kommen Staus an den neuralgischen Punkten in Offenthal, Götzenhain und Langen.

Zumindest in Sachen Notfallmedizin geben die Straßenbaubehörde Hessen Mobil und die Rettungsleitstelle des Kreises Entwarnung. Für Rödermark sei grundsätzlich die Johanniter-Rettungswache in Nieder-Roden zuständig. Deren Krankenwagen erreichen alle Stadtteile in der vorgegebenen Frist. Zweite Station, von der Hilfe nach Rödermark eilt, ist Dietzenbach. Und wenn’s wirklich eng wird, kommt Hilfe aus Eppertshausen. Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann, Chef der Hilfsdienste, erklärt diese Wechselstrategie mit ganz einfachen Worten: „Wir alarmieren immer das Auto, das am nächsten stationiert ist.“ (lö)

Die wichtigsten Notruf-Nummern

Quelle: op-online.de

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