Hygiene-Konzept erarbeitet

Skiclub Rodgau freut sich auf Wiederaufnahme von Skigymnastik 

Eine 15-köpfige Gruppe des Skiclubs ging auf die Walking-Runde. 
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Eine 15-köpfige Gruppe des Skiclubs ging auf die Walking-Runde. 

Der Skiclub Rodgau kehrt mit Walking-Runde ins Vereinsleben zurück. Bald wird es auch wieder Skigymnastik geben.

Rödermark – An Pfingsten läuft in einigen österreichischen Gletscherskigebieten nach zweieinhalbmonatiger Corona-Pause der Liftbetrieb wieder an. Da die Grenzen für Urlauber bis Mitte Juni geschlossen bleiben, ist dies für die Mitglieder des Skiclubs noch keine Option. Die Skigymnastik in der Heimat startete am Freitag aber immerhin schon mal wieder.

Wobei das klassische Skigymnastik-Programm in der Sporthalle Ober-Roden, das ebenfalls seit März ruhte, beim Comeback noch hinten anstand. Skiclub-Sportwart Rudi Zischka, der am Freitag Übungsleiterin Martina Gotta vertrat, absolvierte dafür mit einer 15-köpfigen Gruppe eine rund sieben Kilometer lange Walking-Runde. Vorbei am Schützenhaus Diana ging es nach Messenhausen. Die Wiedersehensfreude war groß. „Lange nicht gesehen. Es wird Zeit, dass es wieder losgeht“, war unter anderem zu hören. Besonders begrüßt wurden in der Walking-Gruppe die langjährigen Skiclub-Mitglieder Ilse und Rudi Schnell, die kürzlich ihre eiserne Hochzeit gefeiert hatten.

Sicherheitsabstände, Hygieneregeln und Anwesenheitslisten waren wie bei allen Vereinen, die dieser Tage in den Sportbetrieb zurückkehren, natürlich auch beim Skiclub Thema. Sie werden es auch sein, wenn die Gruppe hoffentlich bald wieder in die Sporthalle darf und dort das reguläre Skigymnastik-Programm aufnimmt. Auch der Skiclub hat ein Hygiene-Konzept für das Training in Zeiten von Corona erarbeitet.

Skiclub-Sportwart Rudi Zischka konnte am Freitag unter anderem Ilse und Rudi Schnell, die kürzlich ihre eiserne Hochzeit gefeiert hatten, begrüßen.

Bei seiner Skigymnastik bietet der Verein ein vielfältiges Ganzkörpertraining an. Unter anderem gehören Koordinationsübungen zum Programm von Übungsleiterin Martina Gotta oder Vertreter Rudi Zischka, um das beim Skifahren so wichtige Gleichgewichtsgefühl zu schulen. Die Skigymnastik gehört seit den Anfangszeiten des 1973 gegründeten Skiclubs zu den festen Bestandteilen des Vereinslebens. 15 bis 20 Teilnehmer sind es im Durchschnitt. „Im Herbst zieht es dann immer an, dann sind wir auch schon mal 25 bis 30 Teilnehmer“, so Zischka. In den Gründerjahren des Vereins fand die Skigymnastik im KSV-Heim statt. Dann in der Sporthalle der damaligen Rodgauschule und seit der Eröffnung 1985 nebenan in der Sporthalle Ober-Roden. Aus der Gymnastik-Gruppe rekrutiere der Verein auch regelmäßig Helfer für seine Veranstaltungen, berichtet Zischka.

Wobei natürlich auch mehrere Veranstaltungen, bei denen der Skiclub federführend ist, abgesagt werden mussten. So fielen etwa der wumboR-Lauf und das Weinfest –dort ist der Skiclub jeweils in der Organisatorenrolle ist – in diesem Jahr aus. Ob der Skibasar im November, ebenfalls eine wichtige Einnahmequelle für den Verein, stattfinden kann, wird sich erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Beim Sommerprogramm gab es kleinere Verschiebungen, ab Ende Juni sollen aber beispielsweise wieder die Dienstagsabendradtouren stattfinden. Beim Stadtradeln ist der Skiclub Seriensieger. Das Winter-Fahrtenprogramm, das ein treues Stammpublikum hat und bei dem es in Zeiten von Corona noch einige offene Fragen gibt, wird bald detailliert in der neuen Ausgabe des „Skistocks“ vorgestellt.  

ey

Quelle: op-online.de

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