Stadtgespräch appelliert an Eigenverantwortlichkeit

Rödermark soll sauberer werden

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Schmuddelecken wie diese auf dem Parkplatz an der Glockengasse gibt es in Rödermark einige. Das soll anders werden.

Rödermark - Dreck-Ecken gibt es in jeder Kommune. Großstädte wie Offenbach und Frankfurt setzen auf eine Müll-Polizei und schicken städtische Mitarbeiter auf Inspektionsfahrt. Auch die Rödermärker Bauhofmitarbeiter sind dem wilden Müll immer wieder auf der Spur. Zusätzlich vertraut die Stadt aber auch auf das Engagement ihrer Bürger.

Ordnung und Sauberkeit in der Stadt stehen im Mittelpunkt eines Stadtgesprächs, zu dem Bürgermeister Roland Kern und das Team des Stadtleitbildprojekts „Initiative liebenswertes Rödermark“ für Montag, 8. Mai, um 19 Uhr ins Foyer der Kulturhalle Ober-Roden einladen. Unter dem Motto „Sauberkeit – liebenswertes Rödermark“ sucht die Stadt den Dialog mit den Bürgern und hofft, dass sich viele an der Diskussion beteiligen. Die Veranstaltung moderiert Alfons Hügemann von der Wirtschaftsförderung der Stadt. Ziel der Veranstaltung ist es, den Bürgern das Stadtleitbildprojekt und hier vor allem dessen erstes Teilprojekt „Ordnung, Sauberkeit und Funktionalität im öffentlichen Raum“ vorzustellen und über erste Ergebnisse zu informieren.

In der Bürgerschaft soll damit ein Bewusstsein für die Ziele entwickelt und eine positive Entwicklung in Gang gesetzt werden. Im Wesentlichen geht es um die Umsetzung der Straßenreinigungssatzung, die alles Notwendige prinzipiell regelt. „Das kann nur in einer konzertierten Aktion der Stadt und ihrer Bürger erfolgen“, betonen Bürgermeister Kern und der Projektpate Karlheinz Weber. „Jeder muss seinen Beitrag leisten!“. Welche Verantwortung die Bürgerinnen und Bürger in dem Prozess haben, was sie selbst für ein liebenswertes Rödermark beitragen können und manchmal auch müssen, das soll an diesem Abend auf der einen Seite aufgezeigt werden.

„Am besten ist es, Dreck und Müll zu vermeiden oder sachgerecht zu entsorgen. Manchen ist leider aber nicht bewusst, dass sie gemäß der Satzung die Pflicht haben, bis zur Straßenmitte zu kehren“, appelliert Karlheinz Weber. Auf der anderen Seite soll deutlich gemacht werden, welche Aktivitäten im Hintergrund laufen, damit die Stadt sauber und ordentlich erscheint und die Bürger sich wohlfühlen können. Das Projektteam will darüber hinaus über seine nächsten Aktionen informieren, welche Ziele damit verfolgt, welche Ergebnisse erwartet werden. Es schwingt dabei auch die Hoffnung mit, noch mehr Bürger für eine Mitarbeit zu begeistern, um die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu können. (bp)

Quelle: op-online.de

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