Zu heiß, zu trocken, große Feuergefahr

Waldkindergarten als Notquartier abgelehnt

Rödermark - Die Unterbringung von Kitakindern nach dem Wasserschaden in der Kita Zwickauer Straße ruft bei manchen Eltern Unverständnis hervor.

Gegenüber unserer Zeitung äußerte eine Mutter als Sprecherin mehrerer Eltern ihren Unmut darüber, dass die große Mehrheit der 85 Kinder im Waldkindergarten im Breidert unterkommen soll. Während Vereine wegen der Tropenhitze Veranstaltungen absagten, mute die Stadt den Kleinen den Waldkindergarten zu.

Wie berichtet, müssen 85 Kinder aus der Kita Zwickauer Straße nach dem Wasserschaden dort für etwa 14 Tage andernorts unterkommen. Das geschieht teils in der Kita Amselstraße, teils an der Potsdamer Straße und im Kinderhaus unterm Regenbogen. Die Mehrzahl der Sprösslinge muss in den Waldkindergarten ausweichen. Das finde die Akzeptanz des Großteils der Eltern, versichert Stadtsprecher Heiko Friedrich. Die Stadt zerstreut Befürchtungen, die Kleinen seien im Wald mit Trinkwasser und Sonnencrème unterversorgt. Aus Elternkreisen heißt es trotzdem: „Wir nehmen unsere Kinder lieber mit zur Arbeit.“

Die Stadt verweist darauf, dass Kitaleiterin Lydia Drengwitz für Fragen weiterhin bereitstehe. Zuvor war Donnerstag und Freitag eine Hotline für Elternfragen freigeschaltet worden. Wie gemeldet, versucht die Stadt in dieser Notsituation durch Wiederbelebung der Kita Lessingstraße ein adäquates Angebot zu schaffen. Das wird noch bis etwa 20. August dauern, denn das Ergebnis der Legionellenprüfung des Trinkwassers in der seit zwei Jahren stillgelegten Einrichtung steht noch aus. (bp)

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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