Rödermark weiter auf Schrumpfkurs

Ober-Roden - (fma) Zum vierten Mal hintereinander ist Rödermark im Jahr 2008 geschrumpft. Die Einwohnerzahl sank um 77 auf 27 858. Dies geht aus der kürzlich vorgelegten Statistik der Stadt (Stand: 31. Dezember) hervor. Den Höchststand an Einwohnern hatte es Ende 2004 mit 28 189 gegeben.

Ober-Roden war am 31. Dezember 2008 mit 12 676 Bürgern der größte Stadtteil, gefolgt von Urberach (11 528), Waldacker (2 864) und Messenhausen (790). In Rödermarkleben 2 982 Ausländer, das sind acht mehr als im Vorjahr.

Die Zahlen aus dem Standesamt bestätigen die demographische Entwicklung der Stadt: 229 Geburten stehen 237 Sterbefällen gegenüber. 156 Rödermärker Paare entschlossen sich zur Hochzeit; 81 heirateten in ihrer Heimatgemeinde.

Voriges Jahr ging auch die Zahl der Bauanträge zurück. Gingen 2007 noch 226 Anträge bei der Bauverwaltung ein, waren es 2008 lediglich 192. Erfreulich: Prozentual gesehen genehmigte die Verwaltung wesentlich mehr Baugesuche, denn diese Zahl blieb mit 148 im Vergleich zum Vorjahr (149) konstant. Nachdem das Bauamt 2007 33 Erschließungsbescheide erlassen hatte, wurde 2008 kein Einziger solcher Beschluss gefasst.

Mehr zu tun hatte dagegen der Soziale Dienst. 2008 wurden 1 947 Wohngeldanträge eingereicht - 1 932 Mietzuschüsse und 15 Lastenzuschüsse für die eigene Wohnung oder das eigene Haus. 2007 waren es 1 883 Mietzuschüsse und 10 Lastenzuschüsse. Bei der Stadt gingen zudem 605 Rentenanträge ein, das sind 25 mehr als im Vorjahr.

Interessant: 2008 gingen insgesamt 28 559 Steuerabgabenbescheide bei der Stadt ein. Das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr, als hier mit 14 301 Bescheiden ein historischer Tiefstand erreicht worden war. Hinzu kommen 4 041 Gewerbesteuerbescheide - auch hier lässt sich im Vergleich zu 2007 (3 733) ein Zuwachs beobachten. 1999 erhielten noch 7 293 Firmen Gewerbesteuerbescheide.

Quelle: op-online.de

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