Rowdys demolierten Zaun und Tor

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Vanalen haben am Pfingstsonntag das Tor der Kinder- und Jugendfarm in Rödermark zerstört.

Urberach - (chz) Unbekannte Halbstarke haben ihr Mütchen an der Kinder- und Jugendfarm gekühlt: Sie haben einen Flügel des stabilen Holztors sowie einen Teil des vor drei Wochen erst mühsam gezogenen Maschendrahtzaunes zerstört und einen Schaden von rund 1 000 Euro angerichtet. Die Vandalen trieben ihr Unwesen in der Nacht von Pfingstsonntag auf -montag.

Der Vorfall war bereits die dritte Vandalismus-Attacke auf eine quasi öffentliche Einrichtung in der „Grünen Mitte“: Kurz vor Weihnachten 2007 hatten ebenfalls Unbekannte einen Teil der Weidenkirche demoliert. Vor ein paar Wochen erst war das Birkenkreuz Opfer hirn- und sinnloser Zerstörungswut geworden.

Der Urberacher Pfadfinder Gottfried Möller, der beim Bau von Zaun und Tor geholfen hatte, entdeckte den Schaden am Montagmorgen, als er mit dem Fahrrad zur Weidenkirche fuhr. Am Sonntagabend hatten Uschi Weidenbusch-Baist und Steffi Grabs vom Kinderfarm-Vorstand noch die Pflanzen dort gegossen. Da war bereits das schwere Fahrradschloss am Tor verschwunden, weshalb sie den Eingang unverschlossen ließen, da sie am Feiertag kein neues Schloss bekommen konnten.

Ein paar Stunden später waren der linke Flügel gewaltsam aus der Angel gerissen, den Spuren nach wohl getreten, und der Maschenzaun auf die halbe Länge niedergerissen. „Das ist eine Schweinerei, denn die Farm soll ja allen Kindern und Jugendlichen zugute kommen - damit wurde allen geschadet“, äußerte sich Sozialarbeiterin Stefanie Grabs wütend und enttäuscht. Die Polizei wurde eingeschaltet; wer etwas Auffälliges bemerkt hat, wird herzlich gebeten, sich bei der Dietzenbacher Polizeidienststelle ( 06074 837-0) zu melden.

Der Vorstand des Kinderfarm-Vereins ist besonders traurig, da er in zwei Wochen das Gelände offiziell eröffnen will. Bis dahin wollen Helfer den Zaun provisorisch wieder aufrichten. Langfristig soll ihn eine Hecke ersetzen.

Quelle: op-online.de

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