Schilder und Wege wachsen zu

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Zuwachsender Gehweg in der Albert-Einstein-Straße im Gewerbegebiet - so geht´s nicht, sagt die Stadtverwaltung.

Rödermark - (bp) Mitarbeiter der Kommunalpolizei haben festgestellt, dass Äste und Sträucher von Grundstücken in den Verkehrsraum überhängen und Autofahrer auf den Straßen oder Passanten auf Gehwegen behindern.

Dies nimmt die Stadt zum Anlass, die Grundstückseigentümer auf ihre Plicht zum Zurückschneiden von Ästen, Zweigen und Sträuchern hinzuweisen. Nicht ohne Grund - wie unsere Fotos dokumentieren.

Bei Verstößen muss neben einer Beseitigungsaufforderung mit einem Bußgeld gerechnet werden. Je nach Ausmaß des Verstoßes kann es 50 bis 500 Euro betragen.

Ein stark verdecktes Schild in der Lerchenstraße in Waldacker.

Zusätzlich laufen Grundstückseigentümer oder Nutzer von Grundstücken Gefahr, dass Schadenersatzforderungen von Dritten auf sie zukommen. Zum Beispiel wenn überhängende Äste oder Unkraut auf dem Gehweg Körper- oder Sachschäden verursachen.
Äste und Zweige dürfen nicht über die Grundstücksgrenze in den Gehweg oder die Fahrbahn ragen. Verkehrszeichen dürfen nicht verdeckt werden: Unfallgefahr! Zu beachten ist auch, dass die Straßenbeleuchtung nicht durch Büsche und Bäume verdeckt wird und die Einblickwinkel an Kreuzungen und Einmündungen nicht beeinträchtigt werden. Rettungswagen oder Feuerwehr dürfen nicht behindert werden.

Außerdem sind Eigentümer oder Mieter und Pächter von Grundstücken im Ort verpflichtet, Straßenrinnen, Einflussöffnungen der Straßenkanäle, Gehwege, Überwege und die Fahrbahnfläche bis zur Fahrbahnmitte zu reinigen. Das gilt auch für nicht bebaute Grundstücke.

Quelle: op-online.de

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