Zum Schnäppchentarif ins Rathaus

Rödermark ‐ Die Stadt Rödermark will ihren Mitarbeitern ab Sommer Jobtickets für einen monatlichen Pauschalbetrag von fünf Euro anbieten. Für wen rechnet sich der Schnäppchentarif ins Rathaus? Von Michael Löw

Ein Jobticket zum monatlichen Pauschalpreis von fünf Euro soll die Mitarbeiter der Stadt zum Verzicht aufs Auto bewegen. zum Preis von gerade mal drei Einzelfahrten zwischen beispielsweise Weiskirchen und Ober-Roden können sie vier Wochen lang mit Bus und Bahn in die Rathäuser, Kindergärten oder zum Betriebshof fahren - egal, in welcher Entfernung sie wohnen. Das soll die Umwelt ent- und die Stadtkasse mit nicht mehr als 1 548,47 Euro pro Monat belasten, sagte gestern Bürgermeister Roland Kern (AL).

Und wie funktioniert‘s? Das Jobticket wird durch das sperrige Wort „Einnahmensicherungs-Modell“ möglich. Die Stadt beschäftigt 367 Mitarbeiter, nur eine verschwindend geringe Minderheit fährt regelmäßig Bahn oder Bus: elf Leute im Winter, sieben oder acht im Sommer. Dieses Häuflein treuer Kunden zahlt der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) monatlich besagte 1.548,47 Euro aus eigener Tasche.

Und die will die KVG auch in Zukunft haben, erläuterte deren Prokurist Klaus Barthelmes gegenüber unserer Zeitung. Aber nicht mehr durch den Verkauf einzelner Fahrscheine, sondern pauschal von der Stadt abzüglich der fünf Euro Eigenanteil der ÖPNV-Nutzer.

Quelle: op-online.de

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