Schule feiert Richtfest

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Vom Gerüst herab prostete Zimmermann Jörg Vetter beim Richtfest gestern Schulleiterin Angela Behle und ihren Gästen aus Schulgemeinde, Nachbarschulen und Politik sowie den Handwerkern zu.

Ober-Roden (lö) ‐ Der Rohbau steht. Das gilt sowohl für die Fundamente, Mauern und Decken des Betreuungsbaus an der Trinkbornschule als auch für das pädagogische Konzept.

Beim Richtfest gestern skizzierte Schulleiterin Angela Behle schon einmal, wie die Schule und der städtische Kinderhort nebenan nach den Ferien zusammenarbeiten werden. Dann nämlich ist der Förderverein der Trinkbornschule für das Nachmittagsangebot beider Einrichtungen verantwortlich. Angela Behle: „Die Schule wird noch mehr zum Lebensraum für unsere Kinder.“

1,8 Millionen Euro aus Landesmitteln des Konjunkturpaketes investiert der Kreis in das Gebäude, das das Projekt „Ganztagsbetreuung an Grundschulen“ in Rödermark ein enormes Stück nach vorn bringt, sagte die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. „170 Kinder können hier am Nachmittag betreut werden, wobei auch die beiden am Vormittag als Klassenräume genutzten Räume im Obergeschoss einbezogen werden“, ergänzte Schulleiterin Behle.

Langer, harter Winter hat Arbeiten behindert

„Dies ist ein guter Tag für die Trinkbornschule und ein guter Tag für Rödermark“, betonte Bürgermeister Roland Kern. Die Ganztagsbetreuung im Ober-Röder Ortskern sei schon von der Stadt lange im Vorfeld von der „Arbeitsgruppe Ganztagsschule“ geplant worden, da sie Wichtigkeit solcher Einrichtungen erkannt habe. Kern: „Wir hatten ja fast fertige Pläne in der Schublade liegen.“ Ohne diese planerische Vorarbeit, für die die Stadt auch mit etlichen tausend Euro in Vorlage sei, stünde man heute nicht hier. Der Bürgermeister und Mitarbeiterinnen des Fachbereich Kinder und Jugend waren seit November 2007 in der „AG Ganztagsschule“ aktiv.

„Der lange, harte Winter hat die Arbeiten etwas behindert, so dass die Einweihung leider nicht schon zum Schuljahresbeginn Mitte August sondern erst im Herbst stattfinden kann“, erklärte Architekt Siegbert Huther die Verzögerungen beim Bau. Huther geht davon aus, dass die ersten Mittagessen in der Mensa Ende November serviert werden können. Doch er hatte auch lobende Worte für die ausführenden Handwerksbetriebe, von denen etliche aus Rödermark und aus dem Kreis Offenbach kommen.

Huthers zweite gute Nachricht vorm Richtspruch von Zimmermann Jörg Vetter betraf das Geld: „Wir liegen ideal im Kostenrahmen.“

Quelle: op-online.de

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