Seniorenhilfe feiert 20-jähriges Bestehen

Unverzichtbar für das Miteinander

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Vorsitzender Erhard Grams (links) bedankte sich bei Gründern und Büromitarbeitern mit Blumen (von links): Olga Fey (Büro), Christa Wolter (Gründungsmitglied und damals 2. Vorsitzende), Gitte Bühring (Büro), Christel Görlich (Gründungsmitglied), Hermann Bühring (Büro), Renate Naumann (Gründungsmitglied und langjährige Vorsitzende) sowie Hanne Botsch (Büro).

Urberach - Die Seniorenhilfe ist zwar schon 20 Jahre alt. Ihr Anliegen könnte aber aktueller nicht sein: Unterstützung leisten für ältere Menschen. Das geschieht mal mit konkreten Angeboten, mal mit gemütlicher Geselligkeit.

In gemütlicher Atmosphäre feierten Mitglieder und Gäste den 20. Geburtstag der Seniorenhilfe in der Kulturhalle Ober-Roden.

Der 20. Geburtstag der Seniorenhilfe Rödermark ist zwar kein echtes Jubiläum, aber zu Recht ein guter Grund zu feiern. Schließlich hatten sich 1998 neun Menschen (so legt es die Satzung fest) bereit gefunden, einen Verein zu gründen, der sich genossenschaftliche Hilfe und zugleich Geselligkeit zur Aufgabe gemacht hat.
Vorsitzender Erhard Grams, erst recht frisch im Amt, freute sich, drei jener neun Gründer beim Geburtstagsfest in der Kulturhalle begrüßen zu können: Renate Naumann, spätere langjährige Vorsitzende; Christa Wolter, damalige zweite Vorsitzende, sowie die einstige Schriftführerin Christel Görlich bekamen Blumen für ihren damaligen Mut. Heinz Jakobi war leider kurzfristig gesundheitsbedingt verhindert.

Im Kreis Offenbach, in dem das Genossenschaftsprinzip überdurchschnittlich häufig vertreten ist, hatte der frühere Landrat Peter Walter die Idee aus Baden-Württemberg mitgebracht. Dort war sie aus Italien und den USA übernommen worden, wo viele alte Menschen alleine lebten, weil die jüngere Generation in die großen Städte zog.

Die Mitgliederzahl in Rödermark hat sich von 412 beim 15. Vereinsgeburtstag auf derzeit 407 kaum verändert. Der Altersschnitt liegt jetzt bei 77,7 Jahren und damit gut drei Jahre höher als zu den Anfängen.

Anerkennung bekam der Verein von Ehrengästen wie etwa dem Ersten Stadtrat Jörg Rotter und Werner Popp als Vertreter des Rödermärker Vereinsrings. „Wir brauchen Sie einfach! Sie machen unsere Gesellschaft menschlicher und wärmer“, drückte der Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Carsten Müller seine Anerkennung aus. Und da nach den Worten von Moderator Klaus Neumann „ohne Moos nix los“ ist, war auch Hans-Peter Schmücker als Gebietsleiter der Sparkasse Dieburg mit einem kleinen Umschlag und guten Worten natürlich herzlich willkommen. Wie im wahren Leben stand auch an diesem 20. Geburtstag das Vergnügen bei Kaffee und Kuchen mit einem Geburtstagsgeschenk des Vereins an seine Mitglieder und Gäste im Mittelpunkt. In der Ecke zwischen Messel, Dieburg und Großzimmern zuhause und künstlerisch absolut „ganz oben“ kamen die „Pepperroses“ mit einem wunderbaren Auftritt auf die Bühne: Ihre kesse Revue entführte die Zuhörer in die Zeit der 20er bis 50er des letzten Jahrhunderts – zurück in die Jahre zwischen Untergang und Aufbruch, Heimatfront und Bubikopf, Trümmer und Wirtschaftswunder.

Schlaue Technik im Haus für Ältere

Damit brachten die acht singenden und musizierenden Damen viele Erinnerungen von „Lilli Marlen“ bis zu „Rum&Coca-Cola“ wieder ins Schwingen und hatten natürlich auch die Lacher auf ihrer Seite: „Nehm’n Se nen Alten – besser als wie nischt! …. und der is’ froh, wenn Se ihn behalten!“ Die Damen warben mit ihren herzerfrischenden Liedern zugleich für ihr neues Programm „Neuer Mut und Chicken Food“, mit dem sie unter anderem am 10. November in Messel Premiere feiern. Näheres unter www.pepperroses.de.

Wer sich über die Seniorenhilfe Rödermark in ihrem 21. Jahr informieren möchte, der kann dies jeden Montag und Freitag, jeweils von 10 bis 12 Uhr im Haus am Mühlengrund 17 in Urberach tun (Fax: 06074/862606, oder unter www.seniorenhilfe-roedermark.de.) (chz)

Quelle: op-online.de

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