Frische Erdbeeren zum Start in den Tag

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Barbara Jost, Gisela Rauter, Inge Krüger und Helga Wenzel (von links nach rechts) genießen nicht nur das von Seniorenbetreuerin Susanne Frieß (Bildmitte) vorbereitete Frühstück an der liebevoll gedeckten und gut bestückten Tafel, sondern hängen oft auch gleich noch eine Kartenrunde hinten dran: „Zuhause wartet doch eh niemand auf uns!“

Ober-Roden (chz) - An jedem zweiten Samstag im Monat kommen Menschen, die das Rentenalter erreicht haben, ab 10 Uhr im Seniorentreff zum gemeinsamen Frühstück zusammen.

Seniorenbetreuerin Susanne Frieß hat dann schon eine festliche Kaffeetafel gedeckt, auf der Blumen und Kerzen ebenso selbstverständlich sind wie frisches Obst der Saison, Kaffee „mit und ohne Schuss“ (also Koffein) oder Säfte.

Eingekauft wird mal hier und mal da. Frisches Brot „vom einen Bäcker, der das beste backt, und frische Brötchen vom anderen“, die laut Susanne Frieß dort am besten schmecken“, verwöhnen für bescheidene 2,50 Euro die Besucher. Dazu serviert Susanne Frieß Kuchen, Käse und Schinken.

Derzeit sind es überwiegend Frauen, die sich hier treffen, und wenn der Appetit gestillt ist, werden oft noch die Karten herausgeholt Dann spielen die älteren Damen noch eine Runde Canasta. Die Samstagsgäste werden sogar jedes Mal abgeholt und am Ende wieder heimgebracht – für Susanne Frieß, die den Seniorentreff seit drei Jahren leitet, eine Selbstverständlichkeit. Auch montags, wenn gebastelt wird oder Gesellschaftsspiele im Mittelpunkt stehen, sowie dienstags und donnerstags, wenn sich stets von 14 bis 17 Uhr die Kartenspielerinnen treffen, ist der Fahrdienst inbegriffen, so das gewünscht wird.

Neue willkommen

Derzeit freuen sich alle Gruppen auf neue Mitspieler oder Mit-Esser. Die städtischen Seniorenkreise sind durch Wegzug oder altersbedingt kleiner geworden, und frisches Blut bringt nun mal auch neue Anregungen und Gesprächsstoff.

Für Informationen stehen Susanne Frieß (06074/922921, im Seniorentreff) oder Sandra Seibert (06074/911-351 vom Sozialdienst) bereit.

In Rödermark alt zu werden, wird den Bürgern zunehmend leichter gemacht, viele Organisationen, Vereine und städtische Einrichtungen kümmern sich um Erleichterungen und Abwechslung. Gerade auch der Seniorenbeirat, der sich neben Vertretern von Kirchen und Vereinen auch aus direkt gewählten Delegierten zusammensetzt, bringt sich gemeinsam mit der Seniorenberatung der Stadt mit vielen Ideen und Taten ein. Ende Mai ist die Neuwahl für dieses Gremium. Es lohnt sich, dieses Recht zu nutzen und am 29., 30. und 31. Mai in Urberach, Ober-Roden und Waldacker wählen zu gehen.

Quelle: op-online.de

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