Dunkle Ecken in Waldacker

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Bei einem abendlichen Rundgang suchten Kommunale Betriebe, Ordnungsamt, Polizei und Sicherheitsverein in Waldacker nach potenziellen Gefahrenpunkten.

Waldacker (chz) - Vergleichsweise wenig zu bemängeln gab’s bei der Sicherheitsbegehung in Waldacker. Doch Kleinigkeiten wie nicht erkennbare Hausnummern kosten den Notarzt im Fall des Falles wertvolle Zeit, und eine zugewucherte Straßenlampe macht aus einem Gehweg schnell eine finstere Ecke.

Der Verein „ Bürger für Sicherheit “ hatte den Rundgang zu abendlicher Stunde organisiert. Auf der östlichen Seite von Waldacker - zwischen Goethestraße, An der Hühnerhecke und Am Rehwinkel bis zum Buchrain - wurden die Schwachstellen, die bei Dunkelheit ein Risiko für die Bürger darstellen, gesucht und notiert.

Neben Wolfgang Schaefer und Horst Hyland sowie weiteren Vorstandsmitgliedern des Vereins machten sich Jürgen Braun und Stephanie Candjar von den Kommunalen Betrieben, Manfred Pauschert, der Leiter des Ordnungsamtes, Ordnungspolizist Klaus Preuß und Harry Keckeis, der stellvertretende Leiter der Polizeistation Dietzenbach, ein Bild vor Ort. „Alle ein bis zwei Jahre machen wir gemeinsam mit dem Verein einen Rundgang in einem Teil von Rödermark“, erklärte Pauschert. Deshalb wird die intensive Suche nach Schwachstellen in einem anderen Teil von Waldacker weitergeführt.

Generell gab’s großes Lob: „Hier ist es ja im Verhältnis zum Breidert fast schon mustergültig!“ – auch wenn Stephanie Candjar zu guter Letzt 55 Punkte auf ihrer Mängelliste hatte, die sie nun schrittweise abarbeiten will. Der Straßenbau etwa soll sich vor allem um die mangelhaften Absenkungen der Bürgersteige kümmern. Die Eigenbetriebe der Stadt werden da anrücken, wo öffentliches Grün wild wuchert.

Das ganze Jahr aufgeschlossen gegenüber Problemen ist aber der Verein „Bürger für Sicherheit“. Er ist erreichbar über Wolfgang Schaefer, Seligenstädter Straße 62 (06074/922992) oder im Internet.

Größtes Ärgernis aber sind wohl Privatgrundstücke, auf denen Bäume und Sträucher allzu üppig wachsen. Die Besitzer werden angeschrieben und sind dann für einen zügigen Rückschnitt von Gehölzen, das Freischneiden von Straßenlampen oder fürs Anbringen deutlich sichtbarer Hausnummern zuständig. „Wir werden einige Wochen für die Nachverfolgung und Ausführung brauchen“, warnt Ordnungsamtsleiter Pauschert schon mal vor. Die Weihnachtspause und die winterbedingten Stillstände eingeschlossen, wird es wohl Frühjahr, bis alle Mängel abgearbeitet sind.

Quelle: op-online.de

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