Silvester-Gala

Tanzfläche war immer proppenvoll

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Die Silvester-Gala der Lehr"schen Chöre genießt auch außerhalb Rödermarks einen guten Ruf. 400 Gäste schlemmten am internationalen Büfett und tanzten beschwingt ins Jahr 2013 hinein.

Ober-Roden - Edle Roben, teils mit Schleppe bei den Damen, Fliege und dunkles Tuch bei den Herren – wer sich die traditionelle Silvester-Gala der Lehr‘schen Chöre gönnt, weiß, was an Kleidung erwartet wird.

Die rund 400 Gäste in der ausverkauften und bis weit nach hinten bestuhlten Kulturhalle fühlten sich spürbar wohl dabei, in dieser gepflegten und dennoch lockeren Atmosphäre das alte Jahr ausklingen zu lassen und mit Gleichgesinnten das neue Jahr zu begrüßen.

Tausende von glänzenden weißen und hellblauen Luftballons, an den Vortagen von den Frauen des Gesangvereins mit Druckluft gefüllt und zu Trauben gebunden, sorgten für das passende Ambiente. Den Rest für Leib und Seele taten wie alljährlich der Seligenstädter Party-Service Kuhn mit seinem internationalen Büfett und die Showband „Celebration“. Im Showteil servierte das attraktive Gesangsduo „Symphony of Voices“, das zum Teil Rödermärker Wurzeln hat, mit Musicalmelodien noch einen charmanten akustischen Nachtisch. Wie stets bei dieser Gala brauchte das Publikum zum Tanzen nicht ermuntert zu werden: Die Fläche vor der Bühne war stets voll und zog je nach Musikgenre auch mal die weniger Walzerbegeisterten nach vorne.

Viel zu tun hatten die Helfer des Vereins, die sich um den reibungslosen Ablauf der Galanacht wie auch um stets gut versorgte Gäste kümmerten. Die Getränketheke war stets umlagert, von Espresso bis zu edlem Whiskey wurde hier jeder fündig. Nicht nur deshalb kam Margarete Löhr, die Finanzchefin des Vereins, kaum aus ihrem kahlen Nebenraum heraus. Denn durch ihre Hände ging jede Bier- oder Wasserbestellung, sie führte die langen Strichlisten, damit am Ende auch alles ordentlich abgerechnet werden konnte. Marianne Gotta-Sauer, die stellvertretende Vorsitzende der Lehr"schen Chöre, legte ihre dezente schwarze Servierschürze bis tief in die Nacht nicht ab – meist räumte sie gemeinsam mit engagierten Vereinsmitgliedern Berge benutzter Teller vom Galabüfett ab oder sorgte für frisches Geschirr und vor allem für den rechten Überblick.

Das gute Zusammenspiel der Helfer und die reibungslose Organisation wirkten sich aber auch spürbar aus und machten es den Gästen so angenehm. „Ich bin zum ersten Mal hier“, freute sich Hainhausens langjähriger Ortsvorsteher Ewald Simon, „ich bin sonst meist in Dietzenbach gewesen, aber hier ist ein sehr schöner Rahmen und es sind so viele Rodgauer da – man trifft dauernd Bekannte; es ist stilvoll und trotzdem nicht abgehoben.“ Der gute Ruf der Silvester-Gala hat sich wohl herumgesprochen.

chz

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Quelle: op-online.de

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