SMS-Speicher voll - was ist zu tun?

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Die guten Tipps von Handy-Nachhilfelehrer Christian Fischer haben seine Zuhörer vielfach eifrig mitgeschrieben, um sie zu Hause noch parat zu haben.

Ober-Roden ‐ Auch im Programm des Generationensommers 2010 stand wieder eine Nachhilfestunde für ältere Menschen rund um Handy, GPS, MP3, I-Pod und nicht zuletzt auch das Internet. Von Christine Ziesecke

Die Ratsuchenden der Generation 60++ , die im Jugendzentrum gute Tipps von Christian Fischer und Benedict Jacobsen bekamen, hatten ihr eigenes Handy und viele Probleme mit dem elektronischen Kommunikator dabei. Sie machten sich viele Notizen für daheim. Schließlich sitzt kein freundlicher Helfer daneben, wenn im Display die Anzeige „SMS-Specher voll“ blinkt.

Einmal mehr stellte sich heraus, dass die meisten Handys zu klein oder benutzerunfreundlich und damit seniorenuntauglich sind. Helga Wenzel (84), die mit Benedict Jacobsen gegen ihr viel zu kleines Schiebehandy kämpfte, räumte aber unumwunden ein: „Die größeren sind für die Handtasche zu unpraktisch!“

„Es gibt sicher noch viel mehr Senioren in Rödermark, die Hilfe brauchen könnten, aber die trauen sich nicht hierher“, fasste Barbara Jost (80) zusammen und lachte: „Schließlich sind wir wissbegierig und aufgeschlossen – aber kapieren‘s trotzdem nicht!“ Dem kann abgeholfen werden: Stadtjugendpflege und die Fachabteilung Senioren überlegen gerade, „Handy nachhilfe“ ständig anzubieten - parallel zu den Computerkursen.

Programme für den Generationensommer mit Sport und Spiel, Kunst und Wissen oder Musik und Theater gibt’s bei der Stadt und den Kirchen sowie in vielen Geschäften.

Quelle: op-online.de

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