Solarstrom bringt Stadt Geld

Ober-Roden - (lö) Grünes Licht für den Bau von Rödermarks erster städtischen Photovoltaik-Anlage: Die Kommunalen Betriebe (KBR) haben jetzt den Auftrag für den Bau des rund 500 Quadratmeter großen Sonnen-Kraftwerks auf dem Feuerwehrstützpunkt in der Kapellenstraße vergeben, teilte Erster Stadtrat Alexander Sturm gestern mit. Es kostet 192 000 Euro und wird über eine Dauer von 18 Jahren geleast.

Trotzdem rechnet sich das Projekt für die Stadt beziehungsweise ihren Eigenbetrieb. 18 000 Euro so genannte Einspeisevergütung überweist der Darmstädter Energieversorger Entega pro Jahr nach Rödermark. Das summiert sich über die Laufzeit des Leasingvertrags auf Einnahmen von 342000 Euro.

Mehr als zwei Jahre hatte die Stadtverordnetenversammlung über die Photovoltaik-Anlage gestritten: Die Andere Liste hatte ihren Bau angestoßen und wollte sie über 400 Kleindarlehen von Bürgern finanzieren. Die Verwaltung dieser Darlehen hätte den Solarstrom jedoch zu einem Zuschussgeschäft gemacht. Daher brachte Sturm im August 2008 den Leasing-Vorschlag ins Gespräch, der Anfang Oktober dann endlich beschlossen wurde.

Quelle: op-online.de

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