Sonnenkraft bringt der Stadt Geld und spart der Umwelt pro Jahr 24 Tonnen Kohlendioxid

Sonnenkraft bringt  Geld und spart Kohlendioxid

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Solarzellen auf Feuerwehrdach in Ober-Roden.

Rödermark - 400 Quadratmeter Solarzellen erzeugen ab Juni auf dem Dach des Feuerwehrstützpunktes Ober-Roden Strom aus Sonnenlicht. Mitarbeiter eines Groß-Ostheimer Unternehmens installierten diese Woche die Trägerkonstruktion und die Module, bis 29. Mai soll auch die Technik im Hintergrund fertig sein.

Die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) investieren rund 192 000 Euro in ein Geschäft, das ihnen pro Jahr 7 000 Euro Überschuss bringt, erläuterte Erster Stadtrat Alexander Sturm: Die KBR speisen den Strom ins öffentliche Netz ein und erhalten dafür von der Heag-HSE etwa 40 Cent pro Kilowattstunde. Dieser eher vorsichtigen Kalkulation liegen laut KBR-Betriebsleiter Wolfgang Mieth jährlich 1050 Sonnenstunden zu Grunde. Tatsächlich scheint über Rödermark die Sonne aber mehr als 2000 Stunden im Jahr. Das Solarkraftwerk erspart der Umwelt jedes Jahr 24 Tonnen Kohlendioxid. Die KBR leasen die Anlage über einen Zeitraum von 18 Jahren hinweg, dann geht sie in ihr Eigentum über. Ursprünglich hatte die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der Anderen Liste eine Finanzierung über hunderte von Kleinkrediten aus der Bürgerschaft favorisiert. Aber die damit verbundene Bürokratie hatte aus der Anlage ein Verlustgeschäft gemacht. Das Feuerwehrdach bleibt bis auf weiteres Rödermarks einziges öffentliches Solarkraftwerk. Die KBR wollen zwar bei zahlreichen städtischen Gebäuden Energie sparen. Doch das geschieht durch den Einbau moderner Heizungen und Fassadendämmung.

Quelle: op-online.de

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