SPD: Anwohner der B 486 ohne Lobby

Urberach (lö) ‐ Die Menschen, die entlang der B486 in Urberach wohnen, haben keine Lobby und müssen deshalb bis zum St. Nimmerleins-Tag auf eine Verkehrsentlastung warten.

Dieses düstere Fazit zieht SPD-Bürgermeisterkandidat Stefan Junge, nachdem der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) vorige Woche die Klage der Stadt Rödermark gegen das Planfeststellungsverfahren für die Südumgehung Offenthal abgelehnt hat.

Junge macht eine ganze Reihe dafür verantwortlich: Die CDU Rödermark sei zu spät auf die KL-Trasse als mögliche Umgehung Urberachs eingeschwenkt, 2004 habe die Stadtverwaltung mit CDU-Bürgermeister Alfons Maurer an der Spitze Einspruchsfristen verpasst, und schließlich habe ein „Bündnis interessierter Lokalpolitiker aus Dreieich und involvierter Landespolitiker nebst Ministerialmitarbeitern“ alle Untersuchungen zur KL-Tasse über Jahrzehnte hinweg „konsequent abgetan“.

Die Hoffung von Bürgermeister Roland Kern, das VGH-Urteil durch Formfehler aushebeln zu können, ist nach Ansicht Junges bloßer „Zweckoptimismus“.

Quelle: op-online.de

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