SPD Rödermark

Vertrauen in Hidir Karademir

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Der Vorstand der Rödermark-SPD (von links: Harald Laskowski, Reinhold Rüger (Ehrenmitglied), Jens Zimmermann (Kandidat Bundestag), Ralf Kunert (Kandidat Landtagswahl), Stefan Junge, Hatice Cavus, Liane Burkhard, Hidir Karademir, Armin Lauer.

Rödermark - Großer Vertrauensbeweis der Rödermärker Genossen für Hidir Karademir. Mit überwältigender Mehrheit wählten sie ihn erneut zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertreter sind Wolfgang Köhler und die 28-jährige Juristin Justyna Rulewicz .

Debatten um Bildung, soziale Gerechtigkeit, Europapolitik, die anstehenden Bundes- und Landtagswahlen im September und der bevorstehende 145. Geburtstag der Rödermärker Partei im August, prägten die Hauptversammlung. Auch die beiden Kandidaten für Bundes- und Landtagswahl, Jens Zimmermann und Ralf Kunert, legten ihre Positionen dar. Als Konsequenz der guten Arbeit des alten Vorstands wurde Entlastung erteilt und danach der neue gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurde Karademir im Amt als Vorsitzender bestätigt. Stellvertreter sind Wolfgang Köhler und die 28-jährige Juristin Justyna Rulewicz.

Ohne Gegenstimmen wurde die alte und neue Kassiererin Hatice Cavus im Amt bestätigt. Die sieben Beisitzer sind seit Samstag Stefan Junge, Dr. Markus Adameck, Klaus-Joachim Rink, Liane Burkhard, Samuel Dieckmann, Mandy Disse und Harald Laskowski. Als Schriftführer fungiert wie bisher Can Cavus. Neu in den Vorstand wurden Pastor Samuel Dieckmann, Mandy Disse und Harald Laskowski gewählt. Die Partei nominierte Dr. Markus Adameck (49) als Kandidat für die Europawahl 2014. Reinhold Rüger erhielt die Ehrenmitgliedschaft.

Kritik an Koalition

Neuer Pressesprecher wurde Armin Lauer. Er teilt sich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Samuel Dieckmann. Dank sprach Karademir einem langjährigen Vorstandsmitglied aus, das aus dem Vorstand ausschied. „Reinhold Rüger war über 20 Jahre ununterbrochen in verschiedenen und führenden Positionen des Vorstandes der Rödermärker SPD tätig. Er hat sich über Jahrzehnte in der Parteiarbeit in und über die Stadtgrenzen Rödermarks verdient gemacht. Das erfordere Respekt und Anerkennung“, so Karademir in seinen sehr persönlichen Worten. Die Mitgliederversammlung verlieh Rüger auf Antrag von Fraktionschef Junge die Ehrenmitgliedschaft. Rüger zeigte sich sichtlich gerührt. „Damit habe ich keinesfalls gerechnet.“

Karademirs Rechenschaftsbericht fiel positiv aus. Eine Reihe inhaltlich wichtiger, aber vor allem auch gut besuchter Veranstaltungen konnte er in seinem Bericht auf der Habenseite der Jahresbilanz 2012/2013 verbuchen. Überdies habe es auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit Fortschritte gegeben. Die zahlreiche Neuwerbung von Mitgliedern bewertete er positiv und übergab drei neue Parteibücher.

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Auch SPD-Fraktionschef Junge legte Rechenschaft ab. Scharf ging er dabei mit der Koalition aus CDU/AL Die Grünen ins Gericht. Die Themen Rettungsschirm, Haushalt 2013, damit verbundene Gebührenerhöhungen und der Verkauf des Bahnhofs seien beispielhaft für einiges Chaos in der Koalition zu benennen. Auch auf die derzeitig heftige - und zum Teil juristisch geführte - Debatte um die Wiederbesetzung des hauptamtlichen Stadtrates ging er ein. Die SPD habe nach rechtlicher Prüfung durch eine Frankfurter Anwaltskanzlei einen klaren und sauberen Fahrplan erarbeitet. Jetzt werde man alles in die Waagschale legen und der Bevölkerung zu ihrem Recht auf Bürgerbeteiligung verhelfen.

Eine kleine Überraschung gab es am Ende. Nachdem die Delegierten für den Unterbezirksparteitag und die Wahlkreiskonferenz zur Europawahl gewählt waren, stellte sich Dr. Markus Adameck als Kandidat für die Europawahl 2014 vor. Der 49-jährige Manager aus der Automobilbranche überzeugte die Mitglieder in seiner engagierten Vorstellung. Sie nominierten Adameck einstimmig als Kandidat für die Landesliste der SPD zur Europawahl.

(bp)

Quelle: op-online.de

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