Wahlprogramm: Mehr Fahrradwege, Niedrigenergiehäuser und besseren Nahverkehr

SPD Rödermark setzt auf Klimaschutz

Ein Fahrradfahrer fährt auf einem Radweg neben einem Auto her.
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Vorfahrt fürs Fahrrad: Die SPD Rödermark fordert sichere und gut markierte Radwege sowie überdachte Abstellanlagen (Symbolbild).

Die Stadt Rödermark muss nach Ansicht der SPD mehr für den Klimaschutz tun. Einige Ziele im Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 14. März: Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit Nulltarif für alle, mehr und bessere Fahrradwege, Niedrigenergiehäuser in Neubaugebieten.

Rödermark - Mit ihrem Klimaschutzkonzept habe die Stadt seit 2009 richtige Wege eingeschlagen, betont Spitzenkandidatin Anke Rüger in einer Pressemitteilung. Nun gelte es, den Aktionsplan für die nächsten zehn Jahre zu formulieren. „Einzelne Projekte sind durchaus erfolgreich. Aber wichtige Vorhaben sind in den Anfängen stecken geblieben“, so Rüger. Als Beispiele nennt sie den Verkehr, die Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien, den Wohnungsbau und die Modernisierung bestehender Wohnungen nach Energie-Gesichtspunkten.

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) ist ein wichtiges Ziel im SPD-Programm zur Kommunalwahl. Die Sozialdemokraten unterstützen die Verlängerung der S-Bahn-Strecke S 2 von Dietzenbach über Rödermark nach Dieburg und den Ausbau der Dreieichbahn zu unterstützen. Sie wollen auch den Umstieg auf Bus und Bahn erleichtern, unter anderem durch Zubringerdienste zu den Bahnhöfen.

Auf Landesebene setzt sich die SPD Rödermark dafür ein, dass der öffentliche Nahverkehr vollständig aus Steuern finanziert wird und für die Nutzer kostenlos ist.

Fahrradfreundliche Stadt Rödermark als Ziel

Beim Individualverkehr setzt die SPD auf eine fahrradfreundliche Stadt. Sie sieht Nachholbedarf beim Radwegebau und bei überdachten, sicheren Fahrradständern. Da könne man kurzfristig viel verbessern.

Die Einsparpotenziale beim Heizen, der Nutzung von Solarthermie und Fotovoltaik sind nach Ansicht der SPD im Wohnungsbestand noch lange nicht ausgeschöpft. Die Stadt könne durch eine intensivere Werbung, Beratung und Fördermaßnahmen mehr private Projekte anstoßen.

SPD: Neubaugebiete in Rödermark sollen energieautark sein

Mehr Einfluss habe die Stadt bei der Entwicklung von Neubaugebieten, betont Anke Rüger. Nach den Vorstellungen der SPD sollte jedes Neubaugebiet energieautark sein. Zudem solle die Stadt dort Niedrigenergiehäuser vorschreiben.

Um die Folgen des Klimawandels abzumildern, will die SPD innerorts mehr standortgerechte Bäume und Sträucher pflanzen und die Grünflächenpflege nach ökologischen Kriterien ausrichten. Rüger: „Erste Maßnahmen wurden durch den gemeinsamen Beschluss der Stadtverordneten jüngst auf den Weg gebracht. Weitere Schritte müssen folgen. Mit der Begrünung und Abschattung müssen weitere wirksame Mittel gegen Hitze und für ein besseres Kleinklima geschaffen werden.“  (eh)

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