In einer vermutlich organisierten Aktion

SPD-Wahlplakate im gesamten Stadtgebiet übersprüht

Rödermark - Keine 48 Stunden hingen die Wahlplakate des SPD-Bürgermeisterkandidaten Samuel Diekmann, als in einer vermutlich organisierten Aktion über das gesamte Stadtgebiet etwa 50 der rund 200 Werbeträger mit schwarzer Farbe übersprüht wurden.

Die Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Rödermark, Justyna Rulewicz, kritisiert diese Tatsache scharf. Diekmann selbst blieb ruhig und gelassen. Er kündigt in einer SPD-Pressemeldung an, in den nächsten Tagen mit einer Aktion auf den Vandalismus an seinen Plakaten reagieren zu wollen. „Das war alles andere als ein Jugendstreich, sondern eine Sachbeschädigung und somit eine Straftat“, schimpft Juristin Rulewicz. Und die Jungsozialisten (JUSOS) posteten nach dem Vandalismus an den Diekmann-Plakaten auf ihrer Social-Media-Seite: „Gegen Schwarzmalerei hilft nur unser Diekmann“.

Im Vorfeld der Plakatierung hatte Diekmann über seine Plakatmotive auf seiner Homepage abstimmen lassen. Mehr als 600 Bürger beteiligten sich an der Vorauswahl und wählten vier Motive aus, die im Stadtgebiet platziert wurden – und die nun teils beschmiert sind. Ersatzplakate sind aber auf Lager, lässt die SPD wissen. Eine Großzahl der schwarz besprühten Plakate werde allerdings hängen bleiben. Diekmann will diese mit einem Aktionsaufkleber versehen. Ab Mittwoch werde er auf diesen Wahlplakaten den Slogan „Gegen Schwarz-Malerei hilft nur: DIEKMANN WÄHLEN!“ anbringen und damit die Idee der Jusos aufgreifen. (bp)

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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