Schlechtestes Ergebnis seit 1976

Spendenbereitschaft im Keller

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Andrea Bittner und Rainer Hoffmann waren zwei von 115 Blutspendern in der MTV-Halle.

Urberach - Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit lassen die Blutspender das Rote Kreuz im Stich. 115 Konserven kamen beim letzten Termin 2013 zusammen - noch weniger waren es zuletzt 1976.

Die Blutspendeaktion in der Halle des MTV Urberach hatte zwei positive Zahlen: die Ehrung und die geringe Zahl von lediglich vier Ausfällen. Obwohl die Erwartungen der Mitarbeiter des DRK aufgrund des Samstagstermins, der Vorweihnachtszeit und einer Erkältungswelle zurückhaltend waren, fiel das Ergebnis letztendlich noch enttäuschender aus: 119 Spendenwillige lieferten 115 Spenden ab. „Die Konservenzahl ist damit das niedrigste Ergebnis seit 1976“, bedauert Günther Meister, der Vorsitzende der DRK-Ortsvereinigung Urberach. Nicht nur die Urberacher Stammspender, sondern Spender aus anderen Stadtteilen und von außerhalb fehlten. Meister: „Damit bestätigt sich leider auch ein allgemeiner Trend, dass sich immer weniger Mitbürger bereit finden, bei diesem lebensrettenden Gemeinschaftswerk mitzuwirken.“

Für die hohe Zahl von 50 Spenden ehrte das Rote Kreuz Heinz Georg Groh und Eugen Lapornik mit der Goldnadel und einem Geschenkkorb. Katharina Friedrich wurde für ihre 25. Spende ebenfalls mit der Goldnadel und einem Präsent ausgezeichnet. Die Goldnadel für die 10. Spende erhielten Rolf Hohmann und Martina Sprenger.

Ein besonderer Dank der Ortsvereinigung und des Blutspendedienstes gilt dem MTV Urberach, der eigene Veranstaltungen verschob und sich nochmals kurzfristig bereit erklärte, sein Vereinsheim als Ausweichquartier für die Halle Urberach zur Verfügung zu stellen. Es sei für Blutspenden bestens geeignet, da alle Räume ohne Treppen erreichbar sind. Ab dem nächsten Jahr will das Rote Kreuz die Blutspenden wieder in der Halle Urberach, wenn auch vorerst ersatzweise in Mehrzweckraum und Foyer, durchführen.

Folgende Termine sind geplant: Samstag, 1. Februar, von 13 bis 17.30 Uhr; Dienstag, 13. Mai, von 15.30 bis 20 Uhr); Dienstag, 29. Juli, von 15.30 bis 20 Uhr; Samstag, 29.  November, von 13 bis 17.30 Uhr. 

(chz)

Quelle: op-online.de

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