Seit 25 Jahren am Weltmarkt erfolgreich

Spezialisiert auf Hightech-Armaturen

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Seit 25 Jahren werden aus der Albert-Einstein-Straße Spezialarmaturen in die halbe Welt versandt. Die Firma DKM beschäftigt rund 20 Mitarbeiter.

Ober-Roden - Seit 25 Jahren beliefert die Firma DKM Chemie- und Pharma-Unternehmen in aller Welt mit Spezialarmaturen. Sie hat ihren Sitz in der Albert-Einstein-Straße und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter. Von Michael Löw 

Die DKM-Produkte sind hart im Nehmen. Sie halten 1000 bar Druck und 850 Grad Hitze aus. Deshalb gehören auch die Chemie- und Petrochemie-Industrie zu den Kunden.

Ein Rödermärker Mittelständler hat sich auf Entwicklung und Vertrieb von Hochleistungs-Kugelhähnen spezialisiert und ist mit Produkten, unter denen sich Laien zunächst wenig vorstellen können, schon ein Vierteljahrhundert erfolgreich am Markt. Ein Kugelhahn ist - einfach erklärt - eine Absperrarmatur, die in ihrer einfachsten Ausführung im Heizungsbau benutzt wird.
1993 hat Dr. Kurt Matthias Düsterhöft die DKM Armaturen GmbH gegründet. Das Know-how brachte er als langjähriger technischer Leiter eines Unternehmens mit, das Teil eines internationalen Konzerns war. Vor 25 Jahren wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit.

DKM-Armaturen müssen höchste Anforderungen von Kunden wie Bayer, BASF, Sanofi Aventis, DOW Chemical, Böhringer und anderen Unternehmen in Deutschland, der Europäischen Union, China, Indien, Südostasien und den USA erfüllen. Dank besonderer Dichtungssysteme halten sie 1000 bar Druck und Temperaturen von bis zu 850 Grad aus.

Kugelhähne und Ventile aus Rödermark werden unter anderem in der Pharma-Industrie - zum Beispiel in der Vorproduktion der Insulinherstellung - eingesetzt. Für die Elektronik- und Solarbranche sind sie unverzichtbare Bestandteile von Anlagen, die reines Silizium verarbeiten. Auch Farben, Lacke, Klebstoffe und Textilgarne werden durch DKM-Armaturen gefördert. Sogar große Kaffeeröstereien sind DKM-Kunden.

„Durch unsere hohe Flexibilität sind wir in der Lage, individuelle Anforderungen aus der Chemie, der Pharmazie, der Lebensmittelindustrie, dem Anlagenbau, der Petrochemie und der Kraftwerkstechnik umzusetzen“, erklärt Geschäftsführer Düsterhöft. Vielfältige Werkstoffkombinationen, speziell entwickelte Beschichtungen und besondere Abdichtungssysteme garantieren die Qualität der Armaturen. Sie sind so sicher, dass sie die Zufuhr auch giftiger Flüssigkeiten regulieren. Das Unternehmen hat dafür zahlreiche Zertifizierungsverfahren durchlaufen.

DKM-Ingenieure und -Techniker betreuen die Kunden vor Ort und lösen Probleme. Kurt Düsterhöft nennt in diesem Zusammenhang eine Schokoladenfabrik, die nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo mitten in der Wüste steht - hochmodern und voll klimatisiert, versicherten die Auftraggeber. Nur der Reaktorturm, in dem seine Leute ihre Arbeit verrichteten, hatte keine Klimaanlage, Dort herrschten Temperaturen von mehr als 40 Grad. „Unter diesen Bedingungen mussten Ventile in der Länge gekürzt und an den Reaktor angepasst werden. Das bedeutete zwei Wochen Arbeitseinsatz bei extremer Hitze“, berichtet der Unternehmer. Kraft tankten seine Mitarbeiter dann in den Pools eines Fünf-Sterne-Hotels an den Pyramiden.

Dr. Kurt Düsterhöft ist nicht nur in der Industrie ein gefragter Partner. Durch ein zusätzliches Chemie- und Anlagenstudium arbeitet der Diplom-Ingenieur auch mit Forschungseinrichtungen von Hochschulen und Universitäten zusammen.

Quelle: op-online.de

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