Spielmobil ein Raub der Flammen

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Ein paar Metallteile sind alles, was vom städtischen Spielmobil übrig blieb.

Urberach ‐ Brandstifter haben das Spielmobil der Stadt in Schutt und Asche gelegt. Feuerwehr und Polizei schätzen den Schaden auf rund 3000 Euro. Von Michael Löw

Das Spielmobil der Stadt wurde gestern Nacht auf der Bulau ein Raub der Flammen, von dem Wohnwagen blieben nur noch Deichsel, Achse, Felgen und die Bodenplatte übrig. Da in der Hütte des Urberacher Waldfestplatzes außerdem zwei Müllhaufen brannten, ermittelt die Polizei auch wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Ein früher Spaziergänger hatte die Feuerwehr um 4.01 Uhr alarmiert. Als die Einsatzkräfte wenige Minuten später eintrafen, standen das Spielmobil und etliche Quadratmeter Wiese drumherum in hellen Flammen, in der Hütte kokelte Müll. 18 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen des Feuers auf die Hütte und den ausgetrockneten Wald verhindern, das Spielmobil war aber nicht mehr zu retten, berichtete der Sprecher der Urberacher Wehr, Matthias Göbel.

Ideelle Schaden wiegt schwer

Weit schwerer als der materielle Schaden wiegt der ideelle, erklärte Jacobsen frustriert. Die Stadt hatte den fast 20 Jahre alten Wohnwagen vor zehn Jahren geschenkt bekommen. Mitarbeiter der Jugendpflege malten ihn an, bauten Regale hinein und füllten sie mit Redalos, Stelzen, Rollern, Brettspielen, Bastelmaterialien und Balancierbrettern. Jacobsen: „Wir hatten gerade erst Minigolf-Sets im Wert von 300 Euro gekauft.“

Quelle: op-online.de

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