Ein Spürhund, der auf Wärme reagiert

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Auch von zarter weiblicher Hand leicht zu bedienen: die neue Wärmebildkamera der Urberacher Feuerwehr.

Urberach ‐ Vermisste Menschen und versteckte Brandnester macht eine rund 13.000 Euro teure Wärmebildkamera sichtbar, die die Freiwillige Feuerwehr am Donnerstagabend in Empfang nahm. Wehrführer Ralph Reblin dankte all jenen Gruppen und Firmen, die sich an den Kosten beteiligten. Von Christine Ziesecke

Die Hälfte steuerte der Feuerwehrverein bei, den Rest finanzierten Sponsoren: die Fraport AG, Degussa, der Wasser-Zweckverband, die Urberacher Unternehmen RWZ Kommunaltechnik, Autohaus Szamatulski, Chanty und MKU-Chemie sowie die Sparkasse Dieburg und die Volksbank Maingau. Im Beisein von Bürgermeister Roland Kern und Stadtverordnetenvorsteherin Maria Becht erläuterte Reblin, dass das neue Gerät ein wichtiger Bestandteil moderner Feuerwehrausrüstung sei - auch wenn die Kamera aus finanziellen Gründen zunächst nur als Sichtgerät und nicht zur Auswertung über PC und Fotos genutzt werden kann.

Sie hilft im Dunkeln. Bei der Suche nach Vermissten kann sie Leben retten. Sie dient aber auch der Lagebeurteilung, der Brandfrüherkennung oder dem Training und der Schulung mit Gefahrstoffen“, verdeutlichte Ralph Reblin Gästen und Feuerwehrkameraden der Urberacher. „Die neue Wärmebildkamera dient der Sicherheit der Bevölkerung, aber auch der Einsatzkräfte.“

Die Neuanschaffung wanderte anschließend von Hand zu Hand und machte im Feuerwehrhaus auch gleich versteckte Wärmequellen wie etwa im Boden eingelassene Rohre oder Leitungen sichtbar.

Quelle: op-online.de

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