Staatsanwalt soll wegen Schusswaffe ermitteln

Rödermark (bp) - Die scharfe Schusswaffe in einem Stahlschrank im Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Urberacher Rathaus hat ein juristisches Nachspiel.

Die Polizei leitet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und schaltet die Staatsanwaltschaft Darmstadt ein. Das kündigte Polizeisprecher Josef Michael Rösch gestern an.

Bürgermeister Roland Kern teilt mit, er habe inzwischen veranlasst, dass die beim Kreis Offenbach angesiedelte Waffenbehörde die Pistole abholt. „Die Waffe wird vorübergehend von der Waffenbehörde übernommen, bis sie an einen neuen Berechtigten ausgehändigt werden kann“, ließ Kern gestern wissen. Er legt Wert darauf, dass sich keinerlei Munition im Rathaus Urberach befindet. Unsere bisherige Berichterstattung über den Waffenfund bedarf insofern der Präzisierung. Wir hatten spekuliert, womöglich lagere im Rathaus auch Munition.

Lesen Sie dazu auch:

Irritation um Schusswaffe im Rathaus

Falsch war unsere Darstellung, die Waffenbehörde habe im Rathaus nach der Pistole gesucht. Die Mitarbeiter der Behörde forschten nach Polizeiangaben nicht dort nach der Waffe, sondern zuhause bei einem ehemaligen Rathausmitarbeiter.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare