Stadt baut U3-Betreuung aus

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In der „Sonnenburg“ im Breidert betreuen Ilse Seibel und ihre Kolleginnen von der Johanniter-Unfallhilfe 24 Knirpse zwischen einem und drei Jahren.

Ober-Roden ‐ Die Stadt Rödermark baut ihre Kleinkinderbetreuung aus und errichtet bis Sommer 2011 einen Mini-Kindergarten, in dem bis zu 30 Eins- bis Dreijährige betreut werden können. Von Michael Löw

Der Kreis bezuschusst das Projekt, in das Bürgermeister Roland Kern freie Träger einbinden will, mit 450 000 Euro. Spätestens im Sommer 2011 gehört Rödermark bei der Kleinkinderbetreuung zur Spitzengruppe im Kreis. Dann gibt es für 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren entweder einen Platz in einer Krabbelgruppe oder bei einer Tagesmutter. Das prognostizierte Kreissozialdezernent Carsten Müller, als er gestern in der „Sonnenburg“ der Johanniter-Unfallhilfe zwei Zuschussbescheide über insgesamt 556 000 Euro überreichte.

106 000 Euro erhalten die Johanniter, die die „Sonnenburg“ im Breidert-City-Center vor knapp einem Jahr eröffnet haben. Leiterin Nicole Beitz, fünf Erzieherinnen und ein Erzieher betreuen 24 Knirpse. Die Einrichtung ist täglich von 7 bis 16.30 Uhr geöffnet.

U3 Kindergarten soll an freien Träger gehen

Der Löwenanteil des Zuschusses, nämlich 450 000 Euro, geht an die Stadt Rödermark. Sie baut an der Ecke von Carl-Zeiss- und Albert-Einstein-Straße einen U3-Kindergarten mit 30 Plätzen. „Wir wollen ihn an einen freien Träger vergeben“; erläuterte Bürgermeister Roland Kern. In Frage kommen der Verein für Erziehungs- und Familienfragen, die „Stoppelhobser“ und die „Rappelkiste“. Alle drei Initiativen betreiben schon seit Jahren Mini-Kindergärten, stoßen dabei immer wieder an ihre Grenzen: Ihr Platz in der Halle Urberach und in der Odenwaldstraße 70 a in Ober-Roden ist begrenzt.

Quelle: op-online.de

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