Stadt bleibt dabei: Video an Bahnhöfen

Rödermark - (lö) Die Stadt hält trotz Bedenken der Polizei an ihren Plänen zur Video-Überwachung der Bahnhöfe in Ober-Roden und Urberach fest. „Es bleibt bei den Maßnahmen in eigener Verantwortung“, sagte Bürgermeister Roland Kern gestern gegenüber unserer Zeitung. Das Ordnungsamt habe umfangreiche Vorarbeiten geleistet.

Der Magistrat habe bereits 50 000 Euro für die Technik bewilligt und mit der Bahn über die Unterhaltungskosten verhandelt.

Sowohl Polizeipräsident Heinrich Bernhard als auch Klaus-Peter Daube, der Leiter der Polizeistation Dietzenbach, hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass es an beiden Rödermärker Bahnhöfen nicht genug Kriminalität gebe, um Überwachungskameras zu rechtfertigen.

Zu wenig Straftaten dürfen nach Ansicht Kerns aber kein Argument gegen Videokameras sein. Die Stadt setze auf die abschreckende Wirkung solcher Kontrollen: Sie seien ein weiterer Schritt im Präventionskonzept von Stadt, Polizei und dem Verein „Bürger für Sicherheit in Rödermark“.

Bürgermeister Kern hofft, Kameras und Zubehör noch vorm Sommer auszuschreiben.

Quelle: op-online.de

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