Der Stadt bröckeln die Polizeihelfer weg

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Dreierlei Polizei passt auf: Gernot Scholz (Freiwilliger Polizeideinst), Klaus-Dieter Preuß (Ordnungspolizei), Martin Brähler (Landespolizei).

Rödermark ‐ Der Freiwillige Polizeidienst in Rödermark ist über die Jahre weggebröckelt. Von den acht Männern und Frauen, die Ende 2005 auf Streife gingen, sind nur drei Mann übrig geblieben. Von Michael Löw

Stadt und Polizei starteten deshalb gestern eine kleine Werbe-Offensive für den Freiwilligen Polizeidienst, dem nämlich weiterer Schwund droht: Alter und berufliche Neuorientierung. Vier Polizeihelfer sollen jedoch dauerhaft in Rödermark Augen und Ohren offen halten, sind sich Martin Brähler von der Polizeistation Dietzenbach und Klaus-Dieter Preuß vom Ordnungsamt einig.

Interessenten können sich unter Tel. 06074 911-810, Tel. 06074 837-122 oder auf der Internetseite der hessischen Polizei.

Bewerber müssen mindestens 18 und dürfen höchstens 65 Jahre alt und den Aufgaben gesundheitlich gewachsen sein, einen Schulabschluss oder ohne Berufsausbildung nachweisen, Deutsch in Wort und Schrift beherrschen und jederzeit zur freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen. Die Nationalität spielt keine Rolle. Wer schon einmal zu einer Freiheitsstrafe oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt wurde, kann sich die Bewerbung sparen.

Die Freiwilligen Polizeihelfer dürfen bis zu 20 Stunden im Monat Dienst tun und erhalten eine Aufwandsentschädigung von sieben Euro pro Stunde. Unterstellt sind sie der Polizei in Dietzenbach, ihr Einsatz wird aber vom Ordnungsamt im Urberacher Rathaus koordiniert.

Quelle: op-online.de

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