Stadt hat für Klage vier Wochen Bedenkzeit

Rödermark - (bp) Die Stadt Rödermark wird nach den Worten ihres Bürgermeisters Roland Kern nicht sofort gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Offenthaler Ortsumfahrung klagen.

„Wir warten die Monatsfrist für Rechtsmittel ab“, sagte er auf Anfrage unserer Zeitung. In dieser Zeit werde die Kommune weiterhin versuchen, mit den Nachbarn aus Dreieich, Messel und Eppertshausen eine Vereinbarung über die Verkehrsführung abzuschließen. Ziel dieser Vereinbarung solle sein, dass der Rödermärker Stadtteil Urberach durch die neue Umleitung nicht mehr Verkehr verkraften muss, als dies bisher der Fall ist. Nach Berechnungen wird die neue Umfahrung dem Stadtteil Urberach bis zu 2 000 Autos am Tag zusätzlich bringen. Bisher sei geplant, den Verkehr von Langen rechts an Offenthal vorbei „direkt auf die Straße nach Urberach“ zu leiten. Kern: „Sollten wir mit unserer Vereinbarung scheitern, klagen wir.“ Fast 50 Jahre dauerten Diskussion und Planung der Ortsumfahrung. Vergangene Woche wurde der Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet. Die Straße verläuft südlich von Offenthal, ist 3,3 Kilometer lang und kostet 16 Millionen.

Quelle: op-online.de

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