CDU regelt Sturm-Nachfolge einstimmig

Wahl von Stadtrat Rotter am 19. März?

Rödermark - Nun ist offiziell, was die Spatzen von den Dächern pfiffen: Jörg Rotter, mit 38 Jahren einer der jüngsten Stadtverordnetenvorsteher in Hessen, soll Nachfolger des Ersten Stadtrats Alexander Sturm werden.

Vorstand und Fraktion der CDU haben ihn in geheimer Wahl einstimmig nominiert. Sturms Amtszeit endet am 30. Juni, ein Nachfolger soll laut Hessischer Gemeindeordnung spätestens drei Monate vorher gewählt werden. Die CDU hat noch am Dienstagabend einen Antrag auf einen Wahlvorbereitungsausschuss gestellt. Den könnte die Stadtverordnetenversammlung am 13. Februar, dem Aschermittwoch, einsetzen. Frühest möglicher - und letztlich einziger - Wahltermin innerhalb der Drei-Monats-Frist wäre der 19. März. Da es sich dabei aber um eine Kann-Bestimmung handelt, wäre eine Stadtratswahl erst im April für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Gensert „kein Beinbruch“.

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Die Andere Liste, mit der die CDU im Sommer 2011 eine Koalition einging, begrüßte die Personalentscheidung: „Ich war mir von vornherein sicher, dass alles auf Jörg Rotter hinausläuft“, sagte der AL-Vorsitzende Eckhard von der Lühe. Im Koalitionsvertrag steht, dass die CDU das Vorschlagsrecht für den Ersten Stadtrat hat. Die AL darf im Gegenzug die Frau oder den Mann an der Spitze des Parlaments bestimmen, wenn Rotter ins Rathaus wechselt. Seine Partei werde diese Personalie ohne Zeitdruck klären, bleibt von der Lühe gelassen.

„Wir freuen uns, dass Jörg Rotter sich bereit erklärt hat, für das Amt anzutreten“, fasst die Parteivorsitzende Patricia Lips die Entscheidung zusammen. Er sei ein hervorragender Kandidat. 1997 wurde Rotter erstmals in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Als Vorsitzender des Sozialausschusses habe er den Ausbau der Kinderbetreuung vorangetrieben - ein Thema, das dem demnächst zweifachen Vater besonders am Herzen liegt. Seit 2011 ist Rotter Stadtverordnetenvorsteher. „Er weiß, wie man unterschiedliche Interessen zusammenbringt“, lobt Fraktionsvorsitzender Gensert den künftigen Vizebürgermeister. 

Quelle: op-online.de

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