Die Stimme des Ortskerns

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Vor dem großen Wandbild des Ober-Röder Ortskerns und des alten Ober-Röder Wappens versammelten sich die Interessenvertreter unter den Gründungsmitgliedern der neuen „Interessengemeinschaft lebenswerter Ortskern Ober-Roden“ IGOR.

Ober-Roden (chz) - IGOR, die „Interessengemeinschaft lebenswerter Ortskern Ober-Roden“ wurde am Donnerstagabend im Gasthof „Zum Löwen“ aus der Taufe gehoben. 30 private Eigentümer von Wohnraum in der Ortsmitte von Ober-Roden – der jüngste 28 Jahre, der älteste 76 Jahre – sind Gründungsmitglieder. Insgesamt haben schon 45 Interessenten ihre Mitgliedschaft angemeldet.

In einer auf mehreren Treffen zuvor gründlich vorbereiteten Gründungssitzung stellten Arno Mieth und Ernst Schäck die Satzung der neuen Bürgerinitiative vor, stellten eine Liste von Interessenvertretern zusammen und stimmten über das Erscheinungsbild der IG ab.

Als Interessenvertreter wirken Rainer Beckmann, Reinhard Berker, Michael Frank, Michael Gotta, Thomas Köhl, Tina Köhl, Katharina Krahl, Arno Mieth, Marc Milde, Kai Nees, Carsten Offenhäußer, Franz Rebel, Ernst Schäck, Franz Schallmayer und Joachim Sonnleitner. Sie decken mit ihren Wohnungen viele der Straßen im Ortskern ab und werden die Kontakte zu Mitbürgern, politischen Gremien und Ämtern pflegen, um den Ortskern von Ober-Roden schöner zu gestalten. Wobei ihnen klar ist, dass schon in dessen Definition erhebliches Diskussionspotential liegt.

Der Ortskern ist dabei in etwa dem fränkischen Rundling angepasst, ist aber an den Grenzen gleitend. Wer zwischen Rilke-, Garten- und Trinkbrunnenstraße lebt, ist hier genau richtig, seine Interessen gewahrt zu wissen.

Die Mitglieder von IGOR vereint die gemeinschaftliche Wahrnehmung und Verteidigung ihrer Interessen und Ziele. Sie arbeiten überparteilich, unterstützen sich gegenseitig bei geplanten Maßnahmen und holen sich bei Bedarf Fachberater zur Hilfe. Der Schwerpunkt der Satzung lautet „Unser Eigentum darf nicht fremdbestimmt werden“.

Kontakt: Arno Mieth, Obergasse 17, Tel.: 06074-96255, arno.mieth@googlemail.com.

„Das ist eine bewusste Positionierung, die keineswegs ungesetzlich ist, sondern aus der ursprünglich geplanten Gestaltungssatzung resultiert“, erläuterte Arno Mieth. Diese Gestaltungssatzung für den Ortskern wurde zwar mit Stadtverordnetenbeschluss vom 15. Februar aufgehoben, doch die Interessengemeinschaft wird nun in der statt dessen geplanten Kommunikations- und Beteiligungsoffensive mit lauter Stimme dabei sein.

Die IGOR, die von der Grundidee her aus der ursprünglichen Nachbarschaftsinitiative „Menschen vor Ort“ (MvO) entstand, ist damit nun organisatorisch unabhängig von der Gruppe MvO. Die Interessenvertreter sind jeweils für zwei Jahre gewählt, sie bestimmen aus ihrer Mitte zwei Sprecher. Bei Bedarf bilden sie Arbeitskreise und informieren per Mail, Flyer oder Presse. Sie vertreten die BI nach außen. „Wir sind nur Sprachrohr, können Sie nur vertreten, aber die Entscheidungen treffen Sie als Bürger“, machte Ernst Schäck allen Bürgern, denen Ober-Rodens Ortsmitte wichtig ist, Mut zur Mitarbeit.

Quelle: op-online.de

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