Treue Diener am St. Nazarius-Altar

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Mini-Rauchfässer in Gold und Silber bekamen Sandra Hitzel (Mitte) für 15 Jahre Dienst als Messdienerin und  Antonia Bader (links) für zehn Jahre Ministrantendienst.

Ober-Roden - Was wäre die katholische Kirche ohne Ministranten? Jene dienstbaren Geister, die in ihren wehenden Gewändern den Pfarrern und Diakonen bei ihrem Dienst am Altar zur Seite stehen, Kerzen anzünden, läuten, Klingelbeutel herumgehen lassen und so vieles mehr.

Ministranten, vom lateinischen Wort „ministrare“ (dienen) abgeleitet und deshalb auch Messdiener genannt, sind Altardiener. Seit 1994 dürfen dies auch Mädchen und junge Frauen sein, und schon liegt ihr Anteil bundesweit bei über 50 Prozent.

In der Pfarrkirche St. Nazarius wurden neue Ministranten in ihr wichtiges Amt eingeführt, und hier sind es tatsächlich noch mehr Jungen als Mädchen. Den Segen für ihre Aufgabe bekamen Samira Schubert, Luca Gotta, Florian Wehner, Linus Dinges, Mirco Harter, Selina Schubert, Marco Hackenberg, Conner Seum, Josephine Sadler und Rico Steiner.

Doch auch langjährige Helfer an der Seite des Priesters wurden geehrt. Sie erhielten ein symbolisches Weihrauchfass, je nach „Dienstjahren“ in Gold, Silber oder Bronze. Für fünf Jahre Dienst am Altar bekamen Laura Behrens, Paul Eichhorn, Robin Herberich, Leonie Hügemann, Niklas Inhoff und Jannis Köhl das Rauchfass in Bronze. Zehn Jahre schon ist Antonia Bader im Gottesdienst aktiv und bekam dafür die silberne Ausführung.

Seit 15 Jahren und damit als eine der ersten Ministrantinnen steht Sandra Hitzel nicht nur sonntags zum Dienst bereit. Dafür überreichte ihr Pfarrer Elmar Jung das Miniatur-Rauchfass in Gold – und fragte sich zu Recht, was wohl die nächste Stufe ist, wenn die Zahl 20 erreicht wird.

chz

Quelle: op-online.de

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