Kern weist SPD-Kritik zurück

Radweg bringt keine Beeinträchtigung

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Ober-Roden - Bürgermeister Roland Kern hat die SPD-Kritik am Radweg nördlich des Bahnhofs Ober-Roden zurück gewiesen: Nach intensiven Gesprächen mit den Anwohnern seien die Bauarbeiten mit deren Belangen abgestimmt worden.

Grundlage der Arbeiten, so Kern, sei der genehmigte Ausbauplan. In Höhe der neuen Parkplätze werde das Wasser in den ebenfalls neuen Kanal mit Anschluss ans städtische Netz geleitet. Vom Rest des Radweges in Richtung Bahnübergang fließe das Wasser in Versickerungsflächen zwischen der Trasse und den Grundstücken an der Dieburger Straße.

Um auch gegen weit über dem jährlichen Mittelwert liegende Niederschläge gewappnet zu sein, habe die Stadt zusätzliche Maßnahmen getroffen, sagte Kern. So sei am Parkplatz des Anliegers Dieburger Straße 41 im Pflanzstreifen ein zusätzlicher Regenwassereinlauf mit Anschluss an den Sattlergraben gebaut worden. Hinter den Grundstücken Dieburger Straße 41 bis 43 habe die Stadt höhere Bordsteine verlegt, da dort der Abstand zu den Anwesen mit etwa einem Meter am geringsten ist. Auch hier fließe das Wasser in den zusätzlichen Regenwassereinlauf.

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Auch die Kritik am Asphaltbelag werde durch die Fakten widerlegt, betont Kern: Die Deckschicht entspreche den Vorschriften. Der seitliche Randbereich sei fachgerecht hergestellt, die Kante verdichtet worden. Ein Abplatzen des Asphaltrandes durch darüberfahrende Pflegefahrzeuge sei daher unwahrscheinlich.

(lö)

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Quelle: op-online.de

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