SSG Rödermark

Streit der Schwimmer geht weiter

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Urberach - KSV und MTV sollen ihren Ausstieg aus der Schwimmsportgemeinschaft (SSG) Rödermark noch einmal überdenken. Das fordert Anne von Soosten-Höllings, die Vorsitzende des Vereins für Fitness und Schwimmsport (VFS).

Der ist der dritte Partner in der SSG und wurde von der Ankündigung, dass KSV und MTV ihre Mitgliedschaft zum Jahresende kündigen, überrascht. Nach Ansicht der VFS-Vorsitzenden wäre die Kooperation aller drei Vereine auch langfristig die beste Lösung für die Schwimmsportler in Rödermark. Sie hofft, dass die Vorstände von KSV und MTV noch einmal mit sich reden lassen. Die SSG wurde vor 25 Jahren gegründet.

Zurück gewiesen hat Anne von Soosten-Höllings den Vorwurf, der VFS habe den beiden anderen Vereinen Trainer durch höhere Honorare abgeworben: „Das ist hanebüchen!“ Hanebüchen seien auch die Anschuldigungen, dass ihre Familie zu starken Einfluss in der SSG habe.

Sie räumte ein, dass es in der SSG-Spitze immer wieder kontroverse Diskussionen gegeben habe. Dabei sei es aber um „ganz praktische Dinge“ des Trainingsalltags gegangen und keineswegs um Grundsatzfragen. KSV und MTV hatten zum Beispiel kritisiert, dass der VFS die SSG immer stärker in Richtung Leistungssport führe und der Breitensport an Gewicht verliere. 

(lö)

Quelle: op-online.de

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