Strom aus der Kraft der Sonne

Rödermark - (bp) Die Stadt stellt ihren Bürgern die aktuellen Leistungsdaten der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Feuerwehr Ober-Roden im Internet zur Verfügung.

Und schon können Interessierte die Leistungskurve und Erträge der Anlage in Zahlen und Diagrammen verfolgen. Erster Stadtrat Alexander Sturm (CDU) wies jetzt auf diesen neuen Service der Stadt hin. Der Betrieb der Anlage spart 24 Tonnen Kohlendioxid im Jahr ein.

Informationen zur neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Feuerwehr Ober-Roden finden Sie hier.

Die Photovoltaikanlage der kommunalen Betriebe war am 19. Juni nach fünf Wochen Bauzeit in Betrieb gegangen. Die 225 Solarmodule nehmen eine Fläche von 400 Quadratmeter ein.
Es war dies die dritte Anlage in Rödermark, die bei der Energieerzeugung auf erneuerbare Energien setzt. Die erste Anlage war das Klärgasblockheizkraftwerk in der Kläranlage, danach folgte das mit Pflanzenöl betriebene Blockheizkraftwerk im Badehaus und nun die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Feuerwehr. Das Badehauskraftwerk wird nicht von der Stadt betrieben, sondern von einem Privatunternehmen.

Ursprünglich sollte die Photovoltaikanlage 192 000 Euro kosten, letztlich fielen aber nur 161 500 Euro an. Die Stadt zahlt dafür 13 848 Euro Leasingraten im Jahr.

Für jede Kilowattstunde Strom, die ins öffentliche Netz eingespeist werden, erhält die Kommune 42,24 Cent vom Darmstädter Stromversorger Entega. Pro Jahr rechnet Sturm mit einem Ertrag von knapp 19 000 Euro. Abzüglich der Leasingrate bleibt ein Gewinn von gut 5 000 Euro im Jahr.

Der Leasingvertrag läuft 18 Jahre. Danach erhöht sich der Ertrag natürlich beträchtlich. Sturm rechnet nicht damit, dass die Anlage auf der Feuerwache nach diesem Zeitraum schon kaputt ist. „Die Hersteller geben heute eine Garantie von mindestens 20 Jahren“, äußerte sich der Erste Stadtrat zu seinen Erwartungen in Sachen Mindesthaltbarkeit.

Quelle: op-online.de

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