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Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter gilt als aussichtsreichster Kandidat für den Posten des Ersten Stadtrats.

Rödermark - Die Stelle des Ersten Stadtrats soll nach dem Abschied von Alexander Sturm zum 30. Juni umgehend wieder besetzt werden. Rödermark braucht ein zweites hauptamtliches Magistratsmitglied, stellte Bürgermeister Roland Kern gestern unmissverständlich klar.

Die Wahl sollte spätestens drei Monate vorm Ende von Sturms zweiter Amtszeit über die Bühne gehen. Der Erste Stadtrat wird vom Parlament und nicht direkt gewählt. Die CDU hat als größte Fraktion das Vorschlagsrecht - das steht auch so im Koalitionsvertrag mit der Anderen Liste. Als potenzieller Sturm-Nachfolger wird schon länger Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter (38) gehandelt. Der hielt sich gestern gegenüber unserer Zeitung bedeckt: „Ja, ich bin von meiner Partei angesprochen worden. Darüber werde ich mit meiner Frau reden, denn für einen solchen Job brauchte ich deren Rückendeckung.“ Im Übrigen hätten die Medien häufiger über einen Ersten Stadtrat Jörg Rotter spekuliert, als dies die CDU getan habe.

Ähnlich wortkarg gab sich auch die CDU-Vorsitzende Patricia Lips. Die Parteispitze habe Rotter, der sich in mehr als 15 Jahren den Respekt aller Fraktionen erworben habe, natürlich gefragt. Weitere Interessenten seien ihr nicht bekannt. Doch die Entscheidung, wer sich auf die Stelle bewirbt, falle erst am Dienstagabend in den Parteigremien.

Bürgermeister Kern würdigte Sturms Rückzug als „ein außergewöhnliches Beispiel für selbstbestimmtes Handeln, das höchsten Respekt verdient“. Sturm gab dieses Kompliment umgehend zurück: „Es ist nicht einfach aufzuhören. Die Arbeit macht Spaß. Der Bürgermeister und ich verstehen uns trotz unterschiedlicher politischer Ansichten gut und arbeiten auch gut zusammen.“ 

Quelle: op-online.de

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