Südtiroler Gaudi ohne Grenzen

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Erster Stadtrat Alexander Sturm (hinten rechts) war Teamchef der Rödermärker Mannschaft beim Wettbewerb „Jugend ohne Grenzen“. Wichtiger als Platz sechs waren die Begegnungen mit jungen Leuten aus sechs Ländern Europas.

Urberach - (lö) Urberachs Partnerstadt Tramin/Südtirol richtete den Wettbewerbe „Jugend ohne Grenzen“ aus, bei dem Mannschaften aus East Grinstead (England), Bourg-de-Péage (Frankreich), San Feliu (Spanien), Verbania (Italien), Schwaz (Österreich), Mindelheim (Deutschland) und Tramin sportlich ihre Kräfte maßen.

Mit von der Partie war auch ein Team mehrerer Rödermärker Vereine. Jeweils zwölf Jugendliche, sechs Jungs und sechs Mädels, meisterten ganz im Stile des früheren „Spiel ohne Grenzen“ verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben.

Gegen die internationale Konkurrenz traten Lina Kinttof, Jana Koser, Jil Laumann, Lisa Müller, Melina Piesker, Aline Selke, Marco Braun, Adrian Draeger, Timo Haas, Mauritz Häkli, Johannes Hopf und Maximilian Sturm an. Delegationsleiter war der Erste Stadtrat Alexander Sturm, die symbolische Kapitänsbinde trug Heizinger. Die wurde nicht nur für ihre Betreuerqualitäten gelobt, sondern feierte während der Tour auch Geburtstag und landete kurz nach Mitternacht im Wasser des Traminer Freibades.

Von acht Mannschaften erreichten die Rödermärker schließlich den sechsten Platz, was eine Steigerung gegenüber früheren Teilnahmen ist, berichtete Alexander Sturm. Er selbst belegte beim Spiel der Delegationsleiter, einem Geschicklichkeitslauf mit traditionellen südtiroler Faschingsmasken, den ersten Platz. Auch die Spiele der Jugendlichen passten zur Region. Auf Geschwindigkeit und Konzentration kam es beim Weinwettbewerb „Vom Kellermeister zum Kellner“ an: Die Starter mussten möglichst schnell Flüssigkeit aus einem Fass zapfen, über eine längere Strecke transportieren und möglichst viel davon an einem Tisch servieren. Aber auch Klassiker wie Wasserski oder Schmierseife sorgten für reichlich Gaudi.

Begleitet wurde die lustige Olympiade von einem gut organisierten Rahmenprogramm mit Stadt-Rallye, Ausflüge, Besichtigungen, Festgottesdienst und Beachparty. „Wichtig ist uns die Kontaktpflege mit den anderen europäischen Städten, aber auch der Meinungsaustausch, die Gemeinschaft mit Freunden und der Aufbau neuer Freundschaften“, beschrieben der Traminer Bürgermeister Werner Dissertori und der Organisator Wolfgang Oberhofer, den Sinn der Spiele.

Quelle: op-online.de

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