Symbol für den Zusammenhalt

Wandgemälde ziert Gemeindezentrum in Rödermark

Leichtigkeit, Zusammenhalt und Geborgenheit drückt das Gemälde von Christiane Redondo-Vega im Foyer des Gemeindezentrums St. Gallus aus.
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Leichtigkeit, Zusammenhalt und Geborgenheit drückt das Gemälde von Christiane Redondo-Vega im Foyer des Gemeindezentrums St. Gallus aus.

St. Gallus und der Bär sind neuerdings nicht nur in der Galluskirche immer präsent, sondern auch im Gemeindezentrum. Dazu Menschen, die von überall herkommen, vereint unter vier verschiedenfarbenen Bändern, die, locker wehend, Leichtigkeit, Zusammenhalt und Geborgenheit symbolisieren. Das alles, beeindruckend groß, ziert seit dieser Woche das Foyer des Gemeindezentrums St. Gallus.

Urberach - Die Künstlerin, die dieses Gemälde auf die Wand gezaubert hat, ist Christiane Redondo-Vega. Gemeinsam mit Ingrid Killian, der Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Gallusgemeinde, ließ sich Pfarrer Klaus Gaebler nun die neue künstlerische Attraktion des Pfarrzentrums zeigen – leider ohne die gerne dazu geladenen Gemeindeglieder, die derzeit nicht in größerer Zahl kommen dürfen.

Für besondere Aufträge komme ich schon mal aus Bayern angereist.

Künstlerin Christiane Redondo-Vega

Das Konzept für das großflächige Wandbild hatte die Künstlerin gemeinsam mit Pfarrer Gaebler entwickelt. Die Schwester des Malermeisters Claus Wunderlich, der den über 140-jährigen Traditionsbetrieb seiner Familie leitet, hat eine gute Beziehung zu St. Gallus, seinem Bären und der Gemeinde. „Ich wohne jetzt zwar am Ammersee, komme aber aus Urberach und die Gallusgemeinde war meine kirchliche Heimat“, erzählt Christiane Redondo-Vega, die gerne im Gemeindezentrum ihr künstlerisches Handwerk präsentiert. „Seit 22 Jahren arbeite ich mit meinem Bruder zusammen. Wenn in seinen Aufträgen künstlerische Effekte zu setzen sind, komme ich ins Spiel. Für besondere Aufträge komme ich schon mal aus Bayern angereist.“

Rödermark: Künstlerin kann im Lockdown ungestört arbeiten

Das Gemälde soll auch den Bogen zu den vier Räumen im Obergeschoss spannen. Die Skizzen für die kleineren Zeichnungen in diesen Räumen sind auch schon vorbereitet, die Umsetzung steht bevor. Die vier Farben stehen für die vier Einheiten im Obergeschoss, die derzeit mit verschiedenfarbenen Kreuzen an der Wand ihr eigenes Gepräge finden, demnächst aber auch farblich künstlerisch.

Die Farben ergeben sich aus der überwiegenden Nutzungsart der Räume – einem Spiel- und Bastelraum, einem Nähzimmer, dem Treffpunkt und der Sprachgruppen-Treffen. So steht etwa Blau über dem Raum, der für die Taufkatechese genutzt wird und symbolisiert das Wasser.

In diesen Corona-Zeiten hatte die Künstlerin viel Ruhe zum Arbeiten, was auch gut war, da sie auf einer hohen Leiter malen musste. Der Hauptteil der Vorarbeiten bestand darin, das Gemälde für die große freie Wand entsprechend zu strukturieren und die üppige Fläche sinnvoll zu gliedern. Die Gestaltung des Innenraums im Gemeindezentrum war bereits im Bauplan beschlossen und im Finanzplan auch festgeschrieben worden.

(Christine Ziesecke)

Aus den Skizzen werden kleine Zeichnungen, die in den vier Räumen im Obergeschoss des Gemeindezentrums noch als Wandschmuck folgen sollen.

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