Kinder und Jugendliche in Eckfeld bei Trier

Elf Tage spannendes Zeltlagerleben

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Am Sonntagabend war bereits die Gepäckabgabe im Forum Nazarius: all die unzähligen Rucksäcke und Taschen müssen am Dienstagmorgen in den beiden Hain-Bussen verstaut werden. Rundes Foto: Gute Laune herrschte sogar frühmorgens um 7 Uhr beim ZeLa-Team der Kolpingsfamilie, während der Lkw zu beladen war.

Ober-Roden - Nach Eckfeld bei Trier brechen heute Kinder und Jugendliche auf, um dort im Kolping-Zeltlager aufregende Tage zu verbringen. Alle hoffen auf gutes Wetter.

Aufbruchstimmung in Ober-Roden. Die Teilnehmer des Kolping-Zeltlagers stehen in den Startlöchern. Eigentlich wollten die rund 35 Gruppenleiter und Hilfsgruppenleiter des Kolping-Zeltlagers 2017 schon am Freitagabend das Material packen, doch dann kam der von der Firma Elox Gotta zur Verfügung gestellte LKW erst gegen Mitternacht in Ober-Roden an und verlangte den jungen Teamern am Samstag früh um sieben Uhr eine Frühschicht ab.

Für den Fahrer Norbert Gotta ging’s danach mit den ersten Teamern los. Am Sonntagabend gaben die Kinder ihr Gepäck ab, gestern startete der zweite Teil der Teamer, und am heutigen Dienstag endlich kommen – nach einem kurzen Reisesegen – nun auch die nach, um die es sich in den nächsten zehn Tagen ausschließlich handelt: die 79 Teilnehmer des alljährlichen Zeltlagers der Kolpingsfamilie Ober-Roden.

Die Lagerleitung haben wieder Florian Brehm und Marcel Gotta. In der Lagerküche sorgen Manuela Murmann, ihre Schwester Carmen und ihre Eltern, Katharina und Helmut Michel, sowie Beate Wohlgemuth dafür, dass niemand verhungert. Der Küchentrupp ist diesmal sogar mit eigenem Zelt-Caravan und mit Wohnwagen unterwegs.

Das Lager ist diesmal in Eckfeld bei Trier aufgeschlagen, wo neben dem Jugendzeltplatz auch eine Wiese zum Kicken, Basketball-Court, Grillplatz und Feuerstelle, ein Schwimmbad und vor allem ein Sportlerheim auf die Kinder und Jugendlichen von acht bis 15 Jahren warten.

Das Lagermotto wird vorab nicht verraten, doch wenn das Küchenteam erst aus dem „Küchenzelt Galaktika“ die ersten Kilos an Nudeln servieren wird, dann wird sich das Geheimnis schon gelüftet haben. Besonders freuen sich die Köche, dass sie von der Familie Grimm-Kirchrath einen Kühlschrank bekommen haben und damit flexibler sind.

Das restliche Team hat sich seit Wochen schon Gedanken ums Lagerprogramm gemacht, und die meisten der 35 Jugendlichen haben längst schon Lagererfahrung. Es gibt wie immer Spiele, Neigungsgruppen, Nachtspiele, Disco und vieles mehr und natürlich wieder den bei den Teilnehmern so beliebten Brunchtag. Da kommt dann alles Leckere auf den Tisch und die Kinder dürfen essen, was sie wollen.

Schönes Wetter haben sie zu den Zentnern von Lebensmitteln auch bestellt. „Angeblich soll’s nur am Dienstag regnen, wenn die Kinder ankommen, das wäre nicht so schlimm“, prophezeit Teamchef Florian Brehm. Und dann gibt’s da noch die „Überfäller-Infos“, die vorsichtshalber zu jedermanns Einsicht auf der Homepage des Zeltlagers abgedruckt sind: der „kleine Knigge für angehende Überfäller“ schreibt nicht nur die Zeit zwischen 12 und 3 Uhr nachts vor, sondern auch das Alter der Heimsucher – und dass es bitte keine Eltern sein mögen. Klar definiert ist auch, dass die Überfäller für ihre eigenen Getränke zu sorgen haben, dass sie morgens das Lager wieder verlassen haben müssen – und dass es nur einen Überfall pro Jahr geben darf. Bleibt zu hoffen, dass sich eventuelle Überfäller an diesen Knigge halten! (chz)

Quelle: op-online.de

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