Teststrecke für nackte Füße im Pausenhof

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Nicole Icks aus der achten Klasse und Referendarin Stefanie Senft testeten den „Rohbau“ des Barfußpfades.

Urberach - (lö) Ein Barfußpfad ist buchstäblich der nächste Schritt, mit dem die Helene-Lange-Schule für Lernhilfe und die Stadt ihre Zusammenarbeit intensivieren wollen. Bis zu den Sommerferien wollen Referendarin Stefanie Senft und fünf Achtklässlerinnen die Teststrecke für unsere oft vernachlässigten blanken Gehwerkzeuge angelegt haben.

Unterstützt werden sie dabei von Kurt Vollmer vom Büro für kulturelle Kinder- und Jugendbildung sowie Schulsozialarbeiterin Sandra Ullrich, dem städtischen Betriebshof und Landschaftsbauer Franz Geipel.

Bislang besteht der Barfußpfad lediglich aus 30 laufenden Metern Baumstämmen, die die Mädchen zu acht Rechtecken zusammengefügt haben. Jedes dieser Felder wollen sie mit unterschiedlichen Materialien wie Sand, Tannenzapfen oder Steinen füllen und so Füße zu Fühl-Instrumenten machen. Die erste offizielle Begehung ohne Schuhe und Strümpfe ist für den 6. Juli geplant.

Der Barfußpfad soll einer der Hingucker des neu gestalteten Schulhofs an der Liebigstraße werden. Dort entstehen auch ein Kräuterbeet, das sich schneckenförmig um dicke Granitsteine windet, und ein kleines Kürbisfeld.

Nach den Sommerferien wollen Vollmer und Bürgermeister Roland Kern die Lernhilfeschüler auch am Umbau des Ober-Röder Bücherturms beteiligen. Dessen Oberstübchen steht praktisch leer, Vollmer will es zu einer Zukunftswerkstatt machen. Willkommener Nebeneffekt: Die Jugendlichen sollen entdecken, dass es außer der Pflichtlektüre Schulbuch auch anderen Lesestoff gibt.

An der Helene-Lange-Schule werden 65 Förderschüler unterrichtet. Sie kommen jeweils zur Hälfte aus Rödermark und aus Rodgau.

Quelle: op-online.de

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