Grundsteuer in Rödermark steigt von 540 auf 715 Prozentpunkte

Rödermark: Teurer Steuerbescheid für Hausbesitzer

  • Michael Löw
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Rund 11 000 Bürger in Rödermark erhalten in den nächsten Tagen ihre Grundsteuerbescheide – die ersten nach der im März rückwirkend beschlossenen Erhöhung von 540 auf 715 Prozentpunkte.

Rödermark Die Besitzer bebauter Grundstücke bekommen dieser Tage ihren neue Steuerbescheide. Die Grundsteuer B steigt nach einem Stadtverordnetenbeschluss vom März von 540 auf 715 Prozentpunkte. Wegen der Corona-Pandemie präsentiert die Stadt ihren Bürgern die höhere Rechnung jetzt erst. Zur Fälligkeit am 15. August müssen Haus- und Grundstücksbesitzer noch die bisherige Rate zahlen, die Erhöhung für die drei ersten Quartale ist aber erst am 1. Oktober fällig. Die Fälligkeit am 15. November beinhaltet dann bereits die Erhöhung für das letzte Quartal. Für Jahreszahler wird die Erhöhung ebenfalls zum 1. Oktober fällig. Kämmerin Andrea Schülner ist sicher: „Mit Blick auf die Corona-Pandemie wurde mit der Verschiebung der Nachforderung in den Oktober eine sozialverträgliche Lösung gefunden.“

Sofern der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, muss der Bürger nichts weiter veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten. Daueraufträge sind ab Fälligkeit 15. November entsprechend anzupassen. Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates kann auf der Internetseite der Stadt heruntergeladen werden.

Da die Telefone nach dem Versand der Grundsteuerbescheide häufig überlastet sind, sind Fragen auch per E-Mail an sv@roedermark.de möglich. Persönliche Vorsprachen sind nur nach Terminvereinbarung (Telefon 06074 911-720) möglich. (Michael Löw)

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