Tipi, Totem, Rodaustrand

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Eltern und Jungens dürfen hier nicht rein: Tina, Emily und Isabell haben ein Schild „Mädchenzelt“ vor ihrer Behausung aufgestellt.

Hainhausen/Urberach (chz) - Nach dem tollen Erlebnis im vergangenen Jahr nutzte die Betreuung der Münchhausenschule Hainhausen in der ersten Woche der Sommerferien die abwechslungsreiche Umgebung der Rödermärker Kinder- und Jugendfarm.

Jana Saß, die Leiterin der Betreuung, und ihre fünf Kolleginnen kamen mit 60 Kindern jeden Morgen von Hainhausen mit der S-Bahn nach Ober-Roden gefahren und rundeten das Erlebnis mit einer abschließenden Zeltübernachtung ab. Angeregt vom großen Tipi auf dem Farmgelände, brachten sie einen Baumstamm mit und erschufen einen kunstvoll geschnitzten Totempfahl.

Ebenso spannend waren die Schweißarbeiten, mit denen die Kinder in der Werkstatt der Familie Harms in Ober-Roden selbst Skulpturen schweißen durften, deren größte nun mit an die Schule wandert. „Das Gelände ist einfach herrlich für uns, wir brauchen hier kein Thema“, freute sich Jana Saß aber auch über die vielen möglichen Aktivitäten vor Ort, die den nahe gelegenen Rodaustrand mit einschlossen. Kinder und Betreuer konnten dort vielfältige Ideen verwirklichen: „Das ist wie eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und Huckleberry Finn!“

Gut klappte diesmal auch der Elternbesuch am Donnerstag, die mit Bettzeug, Schmusetieren und viel Gepäck am Nachmittag zum Zeltaufbau anreisten: Alle hielten sich an die Regeln der Farm, parkten hinter dem Badehaus und freuten sich über ihre glücklichen Kinder.

Quelle: op-online.de

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