FDP-Bürgermeisterkandidat macht Sicherheit zum Thema

Tobias Kruger will Polizeistation zurück

Rödermark - Ein FDP-Bürgermeister will die Stadt sicherer machen. Tobias Kruger, am 5.  Februar Kandidat der Liberalen, fordert eine eigene Polizeistation für Rödermark.

Rödermark ist nach Ansicht des FDP-Bürgermeisterkandidaten Tobias Kruger kein sicheres Pflaster mehr. Er macht das am „Kleinen Waffenschein“ fest: 2014 und 2015 registrierte der Kreis jeweils sechs Anträge aus Rödermark. Voriges Jahr beantragten 74 Bürger die Erlaubnis zum Kauf einer Schreckschusspistole. Sicherer, so Kruger, wird die Stadt durch eine eigene Polizeistation. Mit dieser Forderung stehe die FDP allein in der Rödermärker Parteienlandschaft.

Eine Polizeistation hatte es bis Mitte der neunziger Jahre gegeben, dann hatte das Land die Wache in Ober-Roden mit der in Dietzenbach zusammengelegt. Eine große Polizeistation sei effektiver als zwei kleine, lautete das Argument aus Wiesbaden. Nach Ansicht Krugers müssen Landesregierung und Polizeiführung diese Entscheidung nach mehr als 20 Jahren revidieren. „Immer mehr Menschen haben Angst, abends allein das Haus zu verlassen“, schreibt Kruger in einer Pressemitteilung. Das persönliche (Un-)Sicherheitsgefühl vieler Rödermärker steht seiner Meinung nach im Widerspruch zur Polizeistatistik. Zur Angst vor Einbrüchen, Raubüberfällen und Vandalismus komme seit neuestem die Furcht vor Terroranschlägen.

Mehr Polizei ist eine zentrale Forderung aus Krugers Sicherheitskonzept, mit dem der FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende gegen seine Konkurrenten Roland Kern (AL), Carsten Helfmann (CDU) und Samuel Diekmann (SPD) punkten will. Kruger schlägt unter anderem gemeinsame nächtliche Streifen aus Landespolizei, Ordnungsamt und Freiwilligem Polizeidienst vor.

Polizeibeamte müssen belastbar sein

Videokameras nicht nur an den Bahnhöfen und die helle Beleuchtung öffentlicher Plätze sind weitere Bausteine. Kruger will mehr Kontrolle an den Marktplätzen in Ober-Roden und Urberach, hinter dem Badehaus und im Park am Entenweiher. Zu einem vollständigen Sicherheitskonzept gehören für den Bürgermeisterkandidaten der FDP ein Bürger-Frühwarnsystem auf dem neuesten Stand der Technik. Die Wiederbelebung des kommunalen Präventionsrates und die Stärkung von Initiativen wie dem Verein „Bürger für Sicherheit“. Krugers Schlussfolgerung: „Rödermark darf vor den gestiegenen Herausforderungen im Bereich der inneren Sicherheit die Augen nicht verschließen!“ (lö)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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