18 Tonnen Altkleider gesammelt

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Mit fünf Fahrzeugen holte die Kolpingsfamilie die Kleidersäcke ab, dazu kamen die Säcke aus Eppertshausen und Nieder-Roden, die ebenfalls in den großen Transporter auf dem Ober-Röder Festplatz wanderten.

Ober-Roden - Fünf Fahrzeuge schickte die Kolpingsfamilie auch in diesem Jahr wieder durch Ober-Roden, Messenhausen und Waldacker, um die erbetenen Kleiderspenden einzusammeln. Dank des Zeltlagerteams gab‘s rund 30 Helfer aller Altersgruppen und keinerlei Personalnot. Von Christine Ziesecke

Wie in den vergangenen Jahren auch, brachten gegen Mittag die Helfer aus Nieder-Roden und Eppertshausen ihre Altkleider zum Ober-Röder Festplatz, dazu kamen auch die Säcke aus Urberach, wo die KAB eine Sammelstelle eingerichtet hatte. 18 Tonnen Kleiderspenden landeten im Lastwagen, der sie zur Verwertungsfirma nach Salzgitter brachte.

Dort werden die Altkleider sortiert - von der Putzlumpenqualität, die zu Dämmmaterial verarbeitet wird, bis zur erstklassigen Ware. Der Erlös kommt wie immer den Sozialprojekten der Kolpingsfamilie zugute. „Das ist ja immer ein kleiner motivierender Wettbewerb“, gesteht Markus Wehner, Vorsitzender der Ober-Röder Kolpingsfamilie, schmunzelnd: Mit 18 Tonnen sammeln Ober-Roden und Umgebung schließlich gut ein Fünftel der Menge des gesamten Bistums ein.

Eine Bitte fürs kommende Jahr haben die Helfer jetzt schon: Die oft verwendeten „gelben Säcke“ erschweren die Arbeit wegen mangelnden Reißfestigkeit erheblich; oft landen Berge sauberer Wäsche auf dem Festplatz statt im Laderaum des Lkw und müssen mühsam wieder neu umgepackt werden. Die Ehrenamtlichen wünschen sich daher dringend um haltbare Verpackungen.

Markus Wehner möchte nächstes Jahr außerdem einen anderen Termin für den bistumsweiten Sammeltag erwirken, voraussichtlich den 18. September. Das Ober-Röder Kerbwochenende beschert den Sammlern nämlich viele Unannehmlichkeiten wie weite Umwege um die gesperrte Hauptstraße. Außerdem müssen sie am Kerbstand Dienst schieben.

Quelle: op-online.de

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