Opel wirft Traktor um

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Die Landwirte haben einen solchen Unfall schon lange befürchtet.

Rödermark - (lö) Einen Unfall wie diesen haben Rödermarks Landwirte schon lange befürchtet: Ein Pkw stieß auf der Straße zwischen Ober-Roden und Rollwald gegen einen wartenden Traktor, der nach links auf einen Feldweg abbiegen wollte. +++Fotostrecke+++

Obwohl der über vier Tonnen schwere Trekker spektakulär auf die rechte Seite kippte und der am Unfall beteiligte Opel vorne arg verbeult wurde, kamen beide Fahrer mit Schürfwunden und Schrammen davon.

Ein Opel-Fahrer hatte zu spät gesehen, dass der Traktor abbiegen wollte.

Ich wollte das Feld da hinten mulchen und bin wie in Zeitlupe umgefallen“, berichtete Thomas Tüncher, der am Steuer des Traktors saß. Nach Auskunft von Henry Faltin von der Pressestelle des Polizei hatte der Opel-Fahrer (56) zu spät gesehen, dass der Traktor abbiegen wollte. Beim Abbrechen des Überholvorgangs habe der Pkw das angehängte Mulchgerät gestreift und den Traktor ins Schleudern gebracht.
Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 14.000 Euro. „Auf dieser Straße erleben wir die unmöglichsten Dinge“, klagte gestern Ortslandwirt Werner Gaubatz. Autos und Motorräder würden Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen, mal links und mal rechts überholen - egal, ob sie fahren oder stehen. Der Unfall war seiner Ansicht vorhersehbar.

Einige Ober-Röder Landwirte fordern schon lange eine Linksabbiegerspur gleich hinter dem Ortsausgang. Immerhin konnte Gaubatz dem Unfall vom Montagabend einen positiven Aspekt abgewinnen: Seit Wochen mahnen die Rödermärker Bauern bei der Stadt ein Gespräch über diverse Konflikte auf Straßen und Wirtschaftswegen an. Am nächsten Dienstag trifft man sich nun.

Quelle: op-online.de

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