Trotz Frust zur Europa-Wahl

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Detlef Althaus hält nichts vom Boykott der Europa-Wahl am 7. Juni.

Ober-Roden - (lö) Einen zweispältigen Eindruck hat der deutsche Ableger der Europäischen Bürgerkonferenzen bei Detlef Althaus hinterlassen. Begeistert hätten ihn die Menschen, sagte der 51-jährige Orthopädie-Schuhmachermeister nach seiner Rückkehr aus Berlin.

Rund 150 Personen aus allen Schichten, zwischen 19 und 80 Jahren alt und einander fremd, hätten respektvoll miteinander über die wirtschaftliche und soziale Zukunft der Europäischen Union diskutiert.

Ganz anders erlebte Althaus die Politiker: nur an Posten orientiert, im Paragraphensumpf versackt, lediglich die nächste Wahl und eine tolle Altersabsicherung im Hinterkopf. „Das lässt einfach keinen klaren Blick auf die wirklichen Probleme der Bürger zu“, kritisierte Althaus.

Trotz tiefem Frust sei ein Boykott der Europa-Wahl am 7. Juni der falsche Weg. Detlef Althaus: „Ich kann jedem nur empfehlen, seine Wählerstimme nicht einfach verfallen zu lassen. Da zählt jede Stimme, um gute Politiker zu fördern und auch weniger gute einmal abzumahnen!“

Quelle: op-online.de

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