TS-Kicker spielen auf Kunstrasen

+
Jetzt geht’s los – der Startschuss ist gefallen, F1- und F2-Jugendliche nahmen gemeinsam mit vielen Gästen des Eröffnungstages den neuen Kunstrasenplatz in Besitz.

Ober-Roden - (chz) 2001 in Malaga war die Idee geboren worden, 2006 kamen erste Recherchen, 2008 begannen die Vorgespräche, im Januar 2009 gaben die Vereinsmitglieder grünes Licht, am 2. Juni war Baubeginn und jetzt wurde der Kunstrasen-Trainingsplatz der TS Ober-Roden seiner Bestimmung übergeben.

Projektleiter Norbert Eyßen erläuterte Geschichte und Finanzierung. TS-Vorsitzender Peter Hubert bedankte sich bei seinem Geschäftsführer und seiner Frau Monika mit einem Gutschein über drei Tage Entspannung und Erholung vom Projekt

Im Beisein vieler Gäste wie Bürgermeister Roland Kern, Marktbereichsleiter Hans-Peter Schmücker von der Sparkasse Dieburg aus der Wirtschaft oder Peter Dinkel, dem Vorsitzenden des Sportkreises, bedankte sich die TS bei allen Spendern und Sponsoren, die knapp 90 000 Euro des 400 000-Euro-Projekts gestemmt haben: „Der allein erziehende Mutter für ihre 70 Euro ebenso wie dem gut situierten Geschäftsmann für seine 1 000 Euro.“

125 000 Euro kamen aus öffentlichen Mitteln, den Rest muss der Verein aufbringen - 45 000 Euro Eigenmittel eingerechnet. Zur Zeit besteht noch ein Finanzierungsbedarf über 160 000 Euro. „Wir haben es uns nicht einfach gemacht, aber wir haben starke Partner gehabt“, sagte Eyßen und lobte außer der Firma Polytan vor allem Platzwart Martin Nickelsen. Bürgermeister Kern erweiterte das Lob auf das TS-Führungstrio Peter Hubert, seinen Stellvertreter Thomas Weiland und Norbert Eyßen und versprach, die Investitionszuschüsse der Stadt am Stück statt in Raten zu zahlen.

Für die weniger sportlichen Gäste war der zur Zeit in der Umgebung noch einzigartige Rasen auf den Tischen als Dekoration anzuschauen und zu befühlen. Und wer immer noch Sorge hatte, dass die Spieler sich auf dem Kunstrasen leichter Verletzungen holen würden, wurde beruhigt: Auf den Unterbau und die Drainage aus 25 Zentimeter Schotter sind vier Meter breite Bahnen eines Kunststoffes ausgerollt, in den die „Rasen“-Fäden eingewoben sind und außer bei der Benutzung durch verbotene Alustollen auch nicht herausgerissen werden können. Darauf ist als oberste Schicht ein Granulat verteilt, das temperaturresistent ist und die Reibungswärme nicht aufnimmt, wodurch es auch nicht zu den altbekannten „Verbrennungen“ kommt. Zur Pflege wird der Platz gebürstet - so müsste er der TS etwa 12 bis 15 Jahre lang Freude bereiten.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare