TS-Kunstrasen: Finanzierung ist gesichert

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Der neue Vorstand der Turnerschaft Ober-Roden ist bis auf zwei Kassenprüfer auch der alte.

Ober-Roden - (chz) Auf ein erfolgreiches Jahr blickt die Turnerschaft Ober Roden (TS) zurück. Mitgliederplus, deutliches Kassenplus, erneute Zertifizierung mit dem Pluspunkt Gesundheit des Deutschen Sportbundes, Kontinuität in der Besetzung aller Vorstands-Ämter: Der positive Grundtenor zog sich durch alle Vorstands- und Abteilungsberichte.

1 388 Mitglieder zählte die TS zum Jahresstart 2009, 539 davon sind unter 18 Jahre alt. Stärkste Abteilung mit 491 Köpfen bleiben die Fußballer, gefolgt von Vereins-Namensgeber Turnen. Zu den „Großen“ in der TS-Familie gehört mit 245 Personen seit geraumer Zeit auch der Bereich Jazztanz. Der Mitgliederstand in den Bereichen Tischtennis, Leichtathletik und Unterhaltung bewegt sich zwischen 50 und 100.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung nahmen die Vorsitzenden Peter Hubert und Thomas Weiland eine besondere Ehrung vor und ernannten Günther Obmann zum Ehrenmitglied. Der frühere Meisterturner und immer noch aktive Tischtennisspieler ist seit Jahren der „gute Geist“ der TS-Anlagen.

Ehrenamtliche Vereinsführung kann keine perfekte Freizeitfirma ermöglichen“ -- der 1. Vorsitzende Peter Hubert und Geschäftsführer Norbert Eyßen versuchten in ihren Berichten zu verdeutlichen, wo die Grenzen bei Vereinen, die wie die TS nur auf ehrenamtliche Kräfte zurückgreifen, liegen: „Wir sind auf das Engagement jedes Einzelnen angewiesen und auf die gute Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen - nur so können wir einen Verein dieser Größenordnung zukunftsfähig halten.“

Mit ihren Appellen zielten sie vor allem auf die anstehenden Investitionen bei den Sportanlagen und in der Gaststätte. Der seit Jahren hoffnungslos überlastete Trainings-Nebenplatz soll noch in diesem Jahr zu einem Kunstrasen-Allwetterfeld umgebaut werden. Die Vorbereitungen sind nahezu abgeschlossen, auch die Finanzierung des 400 000-Euro-Projekts ist mittlerweile „in trockenen Tüchern“. Befremdet zeigte sich Geschäftsführer Eyßen über eine Presseerklärung des FDP-Landtagsabgeordneten René Rock zum Landeszuschuss für den neuen Platz: Wenn Rock schreibe, dass sich die TS eine bessere Auslastung erhoffe, zeuge das von wenig Sachkenntnis. Die Trainingsmöglichkeiten der Fußballer blieben auch weiterhin knapp.

Von den 50 000 Euro aus Wiesbaden einmal abgesehen, sei der Platz ein Musterbeispiel von „Selbsthilfe in Reinkultur“. Zwei Drittel der Kosten, so Eyßen, bringe die TS durch Eigenmittel und Spenden auf.

Weitere Verbesserungen innerhalb der Turnhalle - hier vorrangig im Gerätebereich - sowie eine neue Umzäunung des Gaststätten-Biergartens stehen zudem in den nächsten Wochen und Monaten auf dem Arbeitsplan.

Der neue TS-Vorstand ist zugleich der alte. Lediglich bei den Kassenprüfern gab es zwei satzungsbedingte Ergänzungen: Peter Hubert (Vorsitzender), Thomas Weiland (2. Vorsitzender und Mitgliederverwaltung), Bernd Mieth (Rechner), Norbert Eyßen (Geschäftsführer und Pressearbeit), Edgar Koch (Geschäftsführer), Bernd Vor (Jugendleiter), Martin Nickelsen (Vertreter der Abteilungen im Hauptvorstand), Harald Eyßen (Wirtschaftsausschuss), Klaus Hilger, Klaus Auth, Thomas Müller (Beisitzer), Erich Kreis, Heinrich Köhl, Heinz Weber, Manfred Rebel (Ältestenrat). Dem Hauptvorstand gehören zudem die Abteilungsleiter Turnen (Hans Groh), Unterhaltung (Thomas Köhl, Klaus Hilger), Jazztanz (Karin Neumann), Tischtennis (Andreas Arndgen, Anna-Linda Kiesling), Leichtathletik (Hans Röhrig), Fußball (Gerd Rasch, Norbert Eyßen) an. Als Kassenprüfer fungieren Andreas Arndgen, Ronald Saager, Heinz Steinmetz und Ralph Mieth.

Quelle: op-online.de

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