Spritziges Vergnügen bei der Turnerschaft

Wasserschlacht und kühle Drinks

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Kein Entrinnen: So mancher nasse Überfall beim TSummer Feeling kam aus dem Hinterhalt.

Ober-Roden - „Summerfeeling“ ist bei den Temperaturen in diesem Sommer zu Recht angesagt.

Zwei Tage Summer Feeling gibt’s am kommenden Wochenende bei den Kleingärtnern, und zum vergnüglichen „TSummerfeeling“ lud der 19-köpfige Jugendausschuss der TS Ober-Roden am letzten Samstag in den Sommergarten in der Walter-Kolb-Straße ein.

Spritziges Vergnügen bei der Turnerschaft: Dort gab’s Wasserschlacht und kühle Cocktails. Die Idee dazu brütete der Jugendausschuss aus. Darin sind alle Abteilungen von Fußball über Fastnacht und Turnen bis zum Jazztanz vertreten.

Es gibt keinen echten Jugend-Vorstand, aber die Jung-Elferräte Max Auth, Philipp Köhl, Espen Schallmayer und Alex Schrod sind meist vornedran, wenn man sich monatlich zum Stammtisch trifft und neue Ideen spinnt. Mit der ersten Kehrein-Party„Zappzarapp“ an Fastnacht hatten sie eine Erfolgsveranstaltung begründet, doch „wir hatten das Gefühl, dass wir nicht nur an Fastnacht etwas anbieten sollten, sondern rund ums Jahr, und so haben wir eben mal nachgedacht“, erinnert sich Philipp Köhl an die Anfänge.

Eine Sommer-Party sollte es sein im Rahmen des „TS Sommergarten“. Schnell war ein Konzept entwickelt, das der Hauptvorstand der TS dankbar annahm und Unterstützung anbot. „Was das Tolle ist: Bei uns macht wirklich jeder mit. Wir haben alle Aufgaben aufgeteilt, jeder, der nicht verreist ist, macht Dienst.“

Die Planungen wurden täglich umfangreicher, erst recht in den letzten Tagen, und die zuständige What’s App-Gruppe glühte: Cocktails mit und ohne Umdrehungen, doch wie viele Gäste werden erwartet? Wie muss das Rezept hochgerechnet werden? Wo kriegt man attraktive Deko möglichst kostengünstig her?

Wer sich nicht ins feuchte Getümmel auf dem Spielfeld der TS stürzen wollte, konnte beim TSummer Feeling zumindest gemütlich seine Füße kühlen.

Aber es fanden sich schnelle Wege und gute Lösungen. „Wir hatten ja bisher keine vergleichbare Veranstaltung.“ Das Risiko hält sich dank des Sommergarten-Rahmens in Grenzen, auch wenn ausgerechnet am Samstag Nachmittag dicke Wolken aufzogen. Schließlich waren einfache kleine Spiele mit Wasser geplant, die den ganzen Abend über angeboten wurden, und nach dem ersten Weltmeisterschaftsspiel gab’s die große Wasserschlacht.

Alle, die Spaß daran hatten, machten mit, warfen Wasserbomben, spritzen aus Wasserflaschen, Spritzen oder leerten doch lieber gleich ganze Wassereimer aus. Das Motto: jeder gegen jeden. Dazu gab’s entspannte Summer-Beats – die aber im Laufe des Abends heruntergedreht wurden. „Die Nachbarn haben schon genug mit vier Wochen Sommergarten zu verkraften.“

Es wurde ein sehr feuchtes, aber bei diesen Temperaturen sehr erwünschtes Vergnügen, dem viele Gäste vom TS-Sommergarten, weiter oben auf dem Gelände, fast ein wenig neidisch zuschauten.

Philipp Köhl staunte schließlich selber: „Wir im Jugendausschuss sind alle beschäftigt und jeder hat viel zu tun. Die Einen arbeiten, die Anderen schreiben wie alle Studenten jetzt gerade ihre Klausuren. Doch jeder hat sich komplett die Zeit genommen – und genau das sieht man und spürt man hier auch.“ Und der Jugendausschuss tut nicht nur den Belangen der Jugend gut, sondern bringt auch dem Gesamtverein Nachwuchs – etwa für die Vorstandsarbeit.

J chz

Quelle: op-online.de

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