Vereine schossen beim Diana-Waldfest

Turnerschaft holt Pokal

Die Sieger beim Firmenschießen des SV Diana: Hitzel Elektro mit 270 Ringen vor Gotta Holzbau GmbH mit 265 Ringen und Partner Holz mit 251 Ringen. Gemeinsam mit Diana-Vorsitzendem Leo Trinkl und Jugendleiter Manuel Horch beglückwünschte Erster Stadtrat Alexander Sturm Sieger und Platzierte.

Rödermark - (chz) Ein kleines Fest für den Schützenverein Diana, dessen Gelände idyllisch zwischen Ober-Roden, Messenhausen und Waldacker liegt: Seit 40 Jahren feiert der Verein sein Pfingstwaldfest, und schon mindestens 30 Jahre, schätzte Vorsitzender Leonhard Trinkl, werden der Firmenpokal und der Wanderpokal für Vereine ausgeschossen.

Durch das Turnfest in Frankfurt und viele Ausflügler etwas beschränkt, gaben sich doch 27 Vereinsteams mit drei Hobbyschützen ein Stelldichein. Unschlagbar war dabei wie in den vergangenen Jahren die TS Ober-Roden, die mit acht Mannschaften zum einen den Pokal für die meisten Teilnehmer ergatterte. Auch bei den Leistungen waren die TS vorn: Drei TS-Teams, allen voran die Mannschaft 1 mit Thomas Köhl, Oliver Köhl und Rainer Gotta (266 Ringe) belegten die Medaillenplätze, dann folgte der Skiclub. „Das sind die Mannschaften, bei denen man gleich eine Eintrittserklärung für die Diana daneben legen sollte!“, freute sich Trinkl, zumal die TS nach dem fünften Sieg den Wanderpokal nun behalten kann.

Eng ging es auch an der Spitze der zehn Firmenmannschaften zu: Mit 270 Ringen holten Andreas Hitzel, Thomas Hitzel und Gerald Weinert von Hitzel Elektro den großen Pott vor Gotta Holzbau GmbH mit 265 Ringen und Partner Holz mit 251 Punkten. Gotta Söhne Bau GmbH schaffte es nicht mehr ganz aufs Treppchen.

Im Einzel der Männer siegte Andreas Block von der DJK (94 Ringe) vor Mirko Kraus (93) von der TS und Alex Dörig (91) vom SCR. Bei den Damen holte Heike Weiland (89) von der TS den Pokal vor Sandra Hitzel (84) und Renate Horch (84).

Erster Stadtrat Alexander Sturm, der die Pokale überreichte, versprach, im kommenden Jahr auch eine Mannschaft der Stadt auf die Beine zu stellen.

Dunkle Wolken, die ein enger gefasstes Waffengesetz mit sich bringen würde, hofft Trinkl vertreiben zu können: Eine biometrische Erfassung aller Waffen würde Jedermann-Veranstaltungen unmöglich machen - es sei denn, jeder Schütze brächte seine eigene Waffe mit. „Aber wir gehen hier ohnehin sehr verantwortungsbewusst mit den Waffen um, die nur in Anwesenheit einer ausgebildeten Aufsichtsperson benutzt werden - 2011 feiern wir unsere 50-jährige Wiedergründung, und in all der Zeit ist nie etwas passiert!“

Quelle: op-online.de

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